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TOOLBOXSCHULE ErgebnissePersonale KompetenzSozialtraining als Baustein einer umfassenden Kompetenzvermittlung an der Staudinger-GesamtschuleDas Schülermentoren- system - Verantwortungs-übernahme zur Verbesserung des SchulklimasInteraktionsstunden - soziales Lernen im StundenplanMediationsangebot für SchülerInnen in den PausenSchüler für Schüler - Service Learning für Engagement und Verantwortungsübernahme von Schülern im SchullebenService Learning-Projekte für mehr demokratisches Miteinander in Schule und GemeindeSoziales Lernen als Unterrichtsfach im Rahmen eines präventiven GesamtkonzeptesSoziales Lernen durch "Sozialziele-Katalog" und "Teampinboard"Sozialpraktikum in Eberswalde: Dialog zwischen Jung und AltStreitschlichterprogramm für GrundschulenTrainingswoche Zivilcourage - Übungen und Rollenspiele mit BerufsschülernVerantwortungs- übernahme von Grundschülern in der Gemeinde„Kommunikation und Sozialkompetenz“ als UnterrichtsfachFachkompetenzLern- und MethodenkompetenzPraktische HandlungskompetenzSchullaufbahn und weiterer Bildungsweg Zufriedenheit mit der Schule als Ganzem |
Soziales Lernen als Unterrichtsfach im Rahmen eines präventiven GesamtkonzeptesInhaltsverzeichnis1. Kontext, Begründungen, ZieleIm Einzugsbereich der Gutenbergschule (GUT), einer Kooperativen Gesamtschule mit den drei Schulzweigen Haupt-, Realschule und Gymnasium ab der Klassenstufe 5 in Darmstadt, liegt ein sozialer Brennpunkt (Süd 3). In einem großen Teil der Familien in Süd 3 sind die Kinder die einzigen, die einer "geregelten Beschäftigung", dem Schulbesuch, nachgehen. Sie sind häufig völlig auf sich allein gestellt, müssen allein aufstehen, sich ihr Frühstück selbst zubereiten, wenn überhaupt etwas zu essen im Haus ist. Noch vor der Schule versorgen ältere Geschwister die jüngeren, bringen sie dann in den Kindergarten oder in die Grundschule. Spannungen, die bei einigen aus ihrem Migrationshintergrund resultieren, werden nicht aufgefangen. Von ihren Eltern oder durch ihr Umfeld erhalten sie wenig Anerkennung. Viele dieser Kinder und Jugendlichen verfügen über besonders geringes Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen. Auch waren ihre Schulleistungen schlecht. Wir machten häufig die Erfahrung, dass sie nicht in der Lage waren, ihre Bedürfnisse, Gefühle und Probleme angemessen auszudrücken. Die "Sprachlosigkeit" und die problematische Lebenssituation unserer SchülerInnen spiegelte sich in extremer Weise auch im schulischen Leben wider. Sie griffen zu körperlichen Auseinandersetzungen, Beschimpfungen und Abwertungen. Auch kam es innerhalb und auch außerhalb der Schule zu massiven Zerstörungen und Sachbeschädigungen. Ende der 90er Jahre gab es im Schulalltag immer wieder heftige Konflikte und Disziplinprobleme, die von den Klassenleitungen kaum noch unter Kontrolle zu halten waren und die das Unterrichten in manchen Lerngruppen kaum noch möglich machten. Immer wieder fühlten sich KollegInnen in den Klassen überfordert, sie fanden keine Möglichkeit, an diese Kinder heranzukommen und mit ihnen zu arbeiten. Unsere Suche nach Lösungen und die Teilnahme an Fortbildungen führten uns zu der entscheidenden Überlegung, ein Präventivmodell speziell für unsere SchülerInnen zu entwickeln. Die zunehmenden Konflikte an unserer Schule sollten durch eine andere Form des Umgangs und des Miteinanders gelöst werden. Kinder und Jugendliche sollten sich aufgehoben und wohl an der Schule fühlen. Im Jahr 2001, als alle SchülerInnen noch in einer Förderstufe gemeinsam unterrichtet wurden, haben wir im Jahrgang 5 "Soziales Lernen - SoLe" als neues Unterrichtsfach eingeführt. Dieser Unterricht erfolgt in enger Kooperation mit der Schulsozialarbeit. Mit dem Unterrichtsfach "SoLe" wollen wir folgende Ziele erreichen:
Als weitere Aktivitäten zum Schulentwicklungsschwerpunkt "Soziales Lernen" sind mittlerweile bei uns eingeführt:
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