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TOOLBOXSCHULE ErgebnissePersonale KompetenzSozialtraining als Baustein einer umfassenden Kompetenzvermittlung an der Staudinger-GesamtschuleDas Schülermentoren- system - Verantwortungs-übernahme zur Verbesserung des SchulklimasInteraktionsstunden - soziales Lernen im StundenplanMediationsangebot für SchülerInnen in den PausenSchüler für Schüler - Service Learning für Engagement und Verantwortungsübernahme von Schülern im SchullebenService Learning-Projekte für mehr demokratisches Miteinander in Schule und GemeindeSoziales Lernen als Unterrichtsfach im Rahmen eines präventiven GesamtkonzeptesSoziales Lernen durch "Sozialziele-Katalog" und "Teampinboard"Sozialpraktikum in Eberswalde: Dialog zwischen Jung und AltStreitschlichterprogramm für GrundschulenTrainingswoche Zivilcourage - Übungen und Rollenspiele mit BerufsschülernVerantwortungs- übernahme von Grundschülern in der Gemeinde„Kommunikation und Sozialkompetenz“ als UnterrichtsfachFachkompetenzLern- und MethodenkompetenzPraktische HandlungskompetenzSchullaufbahn und weiterer Bildungsweg Zufriedenheit mit der Schule als Ganzem |
Trainingswoche Zivilcourage - Übungen und Rollenspiele mit BerufsschülernInhaltsverzeichnis1. Kontext, Begründungen, ZieleSchwerpunkt an der Beruflichen Schule des Landkreises Mecklenburg-Strelitz ist die duale Ausbildung. Bedingt durch die beiden Lernorte ist nicht die Schule sondern der Betrieb Mittelpunkt der Auszubildenden. Insofern haben wir, was den Fachbereich "Allgemeinbildung" anbelangt, völlig andere Rahmenbedingungen als allgemein bildende Schulen. Ein Fachlehrer sieht seine Schülerinnen und Schüler regulär für 40 oder 80 Stunden im Schuljahr. Selbst in Vollzeitklassen, die überwiegend am Lernort Schule sind, ordnet sich Projektarbeit dem Hauptziel, Erreichen des Ausbildungsziels, unter. Trotz dieser völlig anderen Lehr-/Lernbedingungen, war das BLK-Programm "Demokratie lernen & leben" für uns von großem Interesse. Nachdem wir im Mai 2002 davon erfahren hatten, begannen wir an unserer Schule im Schuljahr 2002/03 mit der Arbeit im Programm. Wir gehören aus den drei möglichen BLK-Sets dem Set "Facetten demokratischer Schulentwicklung" an. Die Programmziele, Förderung der demokratischen Handlungskompetenz der Schüler sowie die Entwicklung einer demokratischen Schulkultur, sahen wir auch für Berufsschulen als wesentlich an. Im Schuljahr 2002/2003 hatten wir zunächst mit dem Projekt "Demokratische Wahl des Klassensprechers" begonnen, mussten aber im Verlauf der ersten beiden Programmjahre erkennen, dass es an unserer Schule nicht funktionierte. Es gab keine bzw. kaum Resonanz von Schülern bzw. Kollegen. Wir führen dies auch auf die spezielle Situation an Berufsschulen zurück. Deshalb war die BLK-Projektgruppe ab Ende 2003 auf der Suche nach einem neuem Schwerpunkt. Dieser neue Schwerpunkt - die Förderung von Zivilcourage - ist Gegenstand des vorliegenden Praxisbausteins. Während der Suchphase besannen wir uns auf die Ergebnisse einer Befragung zum Schuljahresende 2002/03. Damals war vom DIPF (Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung, Frankfurt; » www.dipf.de) ein sehr umfangreicher Fragebogen als Eingangsevaluation für das BLK-Programm eingesetzt worden. Die Befragung richtete sich in den Berufsschulen nur an Lehrer und Schulleitung - im Gegensatz zu allgemein bildenden Schulen nicht an Schüler. Im Januar 2004 wurden die Ergebnisse der Eingangsbefragung von der Kollegin, Silke Eckardt, auf einer Dienstberatung dem Kollegium vorgestellt. U. a. hatte die Befragung ergeben, dass sich viele Kollegen mehr Zivilcourage von den Schülern wünschten und für sich selbst einen Fortbildungsbedarf zu den Themen "Zivilcourage" (42%) bzw. "Mediation/Konfliktlösung" (43%) formulierten. Dies ist auch in dem Kontext zu betrachten, dass ein halbes Jahr vor der Befragung, im Dezember 2002, bei uns - erstmals in Deutschland in direkter Umgebung zu einer Berufsschule - ein Asylbewerberheim eröffnet hatte. Vor dem Hintergrund unserer Schülerschaft bestand die Sorge, dass es hier zu Konflikten - ausländerfeindlichen Reaktionen und Aktionen unserer Schüler gegenüber dem Asylbewerberheim - kommen könnte. Zur damaligen Zeit wurden von einem Teil der Schülerschaft Symbole von Fremdenfeindlichkeit und Rechtsradikalismus offen zur Schau gestellt (z. B. Haarschnitt, Tattoo, einschlägige Bekleidungsmarken). Einige Schüler bekannten sich zur Mitgliedschaft bzw. Nähe zu Parteien des rechten Spektrums. Vergleichbare Fortbildungswünsche wurden auch von Teilnehmern eines "BLK-Set-Treffens" beruflicher Schulen unseres Bundeslands geäußert. Aus einer entsprechenden Fortbildung entwickelte sich die Idee eine Trainingswoche zum Thema "Zivilcourage" für Schüler als Präventionsmaßnahme anzubieten ( Mit der Trainingswoche "Zivilcourage" wollen wir konkret die folgenden Ziele erreichen:
Wir wollen mittelfristig ein Zivilcouragetraining als kontinuierliches Angebot an der Schule installieren (s. |
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