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Kooperatives Lernen ("Cooperative Learning") - Einführung und Implementierung mit Hilfe eines schulinternen Unterstützungssystems an der IGS Schaumburg

Inhaltsverzeichnis

1. Kontext, Begründungen, Ziele

Die IGS Schaumburg (Kurzform: "IGS") wurde 1991 eröffnet. Die vierzügige integrative Gesamtschule ist die einzige im Landkreis Schaumburg und nimmt Schülerinnen und Schüler (zur w/m-Schreibweise s. Pkt. 7 Bemerkungen) aus mehr als 20 Grundschulen mit den unterschiedlichsten Lernvoraussetzungen auf. Seit dem Schuljahr 2006/07 wird eine gymnasiale Oberstufe aufgebaut.
Von 2001 bis 2004 haben wir am INIS II-Projekt teilgenommen (International Network of Innovative School Systems;  Kurzinformation INIS und SEIS). Die Verbesserung der Unterrichtsqualität war eines der Projektziele. Das Netzwerk wurde von der Bertelsmann-Stiftung initiiert, begleitet und unterstützt. Während der Netzwerkmitarbeit hat unsere Schule die Methoden des "Cooperative Learning" ("CL") kennen und schätzen gelernt. Aus der internationalen Arbeit und den englischsprachigen Fortbildungen haben wir den englischen Begriff verinnerlicht, den wir deshalb in dieser Beschreibung meist benutzen werden. Als Evaluationsergebnisse uns erkennen ließen, dass unsere Schule Defizite in Bezug auf die Methodenvielfalt hatte, haben wir auf die CL-Methoden zurückgegriffen. Wir versprachen uns davon den Unterricht auch für unsere Schüler effektiver und attraktiver zu gestalten.

Mit der Einführung und Implementierung des Cooperative Learning wollen wir konkret folgende Ziele erreichen:
Auf der Ebene der Unterrichtsentwicklung:

  • Die Unterrichtsqualität soll verbessert werden. 
  • Mit Hilfe eines schulinternen Unterstützungssystems wollen wir nach und nach die systematische Nutzung von CL-Methoden erreichen.
  • CL soll Ende des Schuljahres 2004/05 in allen 5. Klassen eingeführt worden sein und anschließend jahrgangsstufenweise aufgebaut werden.

Auf der Ebene der Personalentwicklung:

  • Die Kolleginnen und Kollegen sollen die grundlegenden Sozialziele ( Sozialfertigkeiten) kennen und durch Einsatz von CL-Methoden dazu beitragen, dass Schüler ihre Sozialkompetenz weiterentwickeln.
  • Lehrerinnen und Lehrer sollen die Palette der von ihnen im Unterricht eingesetzten Methoden vergrößern, ihren Methodeneinsatz optimieren und den Einsatz von CL-Methoden evaluieren. 
  • Fortgebildete interne wie externe Kollegen sollen in der Lage sein das CL in ihren zukünftigen 5. Klassen durchzuführen und in den darauf folgenden Jahrgängen fortzuführen. 
  • Externe Kollegen sollen das CL nach dem Konzept, das während der Fortbildung von ihnen entwickelt wurde, an ihrer Schule einführen.

In der Schülerschaft:

  • Die Schüler sollen ihre Methodenkompetenz verbessern, indem sie ein größeres Methodenspektrum nutzen.
  • Sie sollen ihre Sozialkompetenz verbessern. Dazu sollen sie die sozialen Lernziele kennen und die damit verbundenen Fertigkeiten in Unterricht und Schulleben zeigen.

In der Elternschaft:

  • Durch Einsatz von CL-Methoden auf Elternabenden sollen Eltern ansatzweise einen Einblick erhalten, wie ihre Kinder arbeiten.

SUCHE

Kontakt

› IGS Schaumburg
05721/972801

pdf-Download

Hier können Sie den gesamten Bausteintext als pdf-Dokument herunterladen und ansehen:   Kooperatives_Lernen.pdf

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