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Fächerübergreifender Unterricht

Inhaltsverzeichnis

1. Kontext, Begründungen, Ziele

Der absehbare drastische Schülerrückgang ab dem Schuljahr 2002/03 und die damit verbundene Gefahr der Schließung der Schule gaben schon Mitte der 90er Jahre im Kollegium Anstoß, mit konkreten Überlegungen zur Schulentwicklung zu beginnen.

Zu diesen äußeren Umständen kam die wachsende Unzufriedenheit mit der eigenen Arbeit, vor allem in den Hauptschulklassen. Neben zunehmenden Disziplinproblemen waren Motivation und Leistungsbereitschaft der Schüler nicht zufriedenstellend. Sie hatten offenbar auch Probleme, den Gesamtzusammenhang zwischen den einzelnen Bestandteilen der verschiedenen Unterrichtsfächer herzustellen und schienen vor allem in Bereichen des vernetzten und des ganzheitlichen Denkens sehr ungeübt. Dies fiel besonders in Prüfungssituationen auf, wenn Schüler fächerübergreifende Fragestellungen zu bearbeiten hatten, jedoch immer nur ihr erlerntes Sachwissen aus dem betroffenen Prüfungsfach heranzogen („Schubkastendenken“).

Somit wurde uns bewusst, dass wir den Schülern Unterrichtssituationen und Rahmenbedingungen schaffen müssen, die ein Zusammenführen verschiedener Facetten zu einem Thema ermöglichen. Dies würde auch eine engere Lehrerkooperation erfordern. Etwa zeitgleich erhielten wir weiter führende Anregungen zur Schulentwicklung und zu schülerorientierten Unterrichtsformen aus verschiedenen Fortbildungen des Thüringer Lehrerfortbildungsinstituts und durch Kontakte zu anderen Schulen. Ein wesentlicher Schwerpunkt unserer daraufhin 1995 systematisch begonnenen Schulentwicklung wurde der Fächerübergreifende Unterricht. Unser Schulkonzept  (Schulentwicklungshaus) wiederum ist Grundlage unseres seit 1999 vom Thüringer Kultusministeriums genehmigten Schulversuchs: „Unterrichts- und Organisationsentwicklung einer kleinen integrierten Regelschule, die sich Jenaplan- und Medienpädagogisch profiliert“.

Mit dem Fächerübergreifenden Unterricht wollen wir folgende konkreten Ziele erreichen:
Bei den Schülern:

  • Entwicklung der Fähigkeit zum vernetzten Denken, d.h. Erkennen von Gesamtzusammenhängen und Bewusstmachen, dass der Schüler in den betroffenen Unterrichtsstunden zur gleichen Thematik arbeitet und somit alle Fakten, Erkenntnisse und Ergebnisse im Zusammenhang stehen.
  • Lernkompetenzentwicklung durch Methoden des eigenverantwortlichen Lernens.

Bei den Lehrern:

  • Intensivierung der Kooperation der Lehrer, indem die von einem Thema tangierten Fachlehrer durch eine detaillierte inhaltliche und auch methodische Absprache die Unterrichtsabschnitte gemeinsam vorbereiten.

Bei den Eltern:

  • Sicherheit geben, dass das Ziel des fächerübergreifenden Ansatzes die Verbesserung des Lernens und der Leistungen ihrer Kinder ist.

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Kontakt

› ImPuls-Schule
+49-36782-61234

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Hier können Sie den gesamten Bausteintext als pdf-Dokument herunterladen und ansehen:   Fachuebergreif_Unterr.pdf

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