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TOOLBOXSCHULE SchulkulturGestaltung der Schule als LebensraumWertschätzung und soziales Klima in der Schule und in den KlassenSchülerberatung und -betreuungBeteiligung von Schülern und ElternDas Projekt "Selbstwirksamkeit"Das Schülermentoren- system - Verantwortungs-übernahme zur Verbesserung des SchulklimasDas Stufenparlament als Vorläufer des SchülerparlamentsElternseminare zum Methodentraining Entwicklung einer Projektkultur als Teil von Schul- und UnterrichtsentwicklungHandlungsorientierte ElternabendeRechte und Pflichten für Eltern, Lehrpersonen und Schüler/innenSchüler für Schüler - Service Learning für Engagement und Verantwortungs- übernahme von Schülern im SchullebenSchüler-Lehrer-Elterngespräche zur individuellen FörderungSchülerrat und Schülervollver sammlung als Meilensteine auf dem Weg zum SchülerforumVorschulischer Elterngesprächskreis als Baustein der ElternarbeitKooperation mit gesellschaftlichen Partnern |
Handlungsorientierte ElternabendeInhaltsverzeichnis1. Kontext, Begründungen, ZieleDas Vorhaben, handlungsorientierte Elternabende an der Leopold-Ullstein-Realschule einzuführen und zu implementieren, ist auf mehrere ineinandergreifende Anlässe zurückzuführen. Seit 1995 wird an unserer Schule systematisch Schulentwicklung betrieben. Im Rahmen der Qualitätsverbesserung des Unterrichts ist schülerzentriertes und handlungsorientiertes Arbeiten ein wichtiges Anliegen. Die Einbindung der Eltern ist uns ebenfalls ein wichtiges Ziel
Bei der bisherigen Durchführung von Elternversammlungen haben wir festgestellt, dass ein wirkliches und aktives Interesse von Eltern nicht durchgängig erkennbar wurde. Dies betraf insbesondere die verpflichtend durchzuführenden Informationsveranstaltungen für alle Eltern der neu aufgenommenen Schüler im 1. und im 2. Halbjahr der 7. Jahrgangsstufe: Vor ca. 200 Eltern wurden in der Turnhalle die erforderlichen Informationen vorgetragen. Es traf aber auch die Elternabende zur Wahl der Ausbildungsrichtung ab der Jahrgangsstufe 8. Die Eltern ließen dies mehr oder weniger „über sich ergehen“ und verblieben in ihrer weitgehend passiven Rolle. Daher wollten wir der Unzufriedenheit der Lehrkräfte und der Schulleitung über die „frontale Informationsüberhäufung der Eltern“ während herkömmlicher Informationsveranstaltungen und der mangelhaften Rückmeldung über den Wert der bisherigen Veranstaltungen begegnen. Denn nach unserem Selbstverständnis wollen wir Eltern für eine Zusammenarbeit mit der Schule gewinnen. Wir meinen, dies erreichen zu können, indem wir Eltern Einblick in unsere methodisch-didaktische Arbeit mit ihren Kindern geben. Eventuell vorhandene Vorurteile können so aufgebrochen werden. Eltern können selbst erleben, dass handlungsorientierte Unterrichtsformen wie z.B. Partner- oder Gruppenarbeit keine „Spielereien“ sind oder von Lehrkräften zur eigenen Entlastung eingesetzt werden, sondern dass es sich hierbei um fordernde und fördernde Methoden handelt. Weiterhin wollen wir Eltern erwachsenengerechte Formen der Besprechungsmoderation und Kooperation anbieten, die etliche Eltern aus dem Berufsleben längst kennen. Die Schule sollte dem mit ihren Bestrebungen zur Professionalisierung der Lehrkräfte nicht nachstehen.
Ein Schulungsangebot des Pädagogischen Instituts der Stadt Nürnberg zur Durchführung von Elternabenden traf den von uns erkannten Veränderungsbedarf. Die Steuergruppe nahm sich der Sache an, um eine neue Organisationsform für diese Informationsabende zu entwickeln.
Mit den handlungsorientierten Elternabenden wollen wir folgende Ziele erreichen: Erste Veranstaltung in der Eingangsjahrgangstsufe (7. Jg.) nach dem Übertritt:
Zweite Veranstaltung:
Für beide Veranstaltungen:
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