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Aktivitätenpläne zur Planung und Steuerung des Schulentwicklungsprozesses

Inhaltsverzeichnis

1. Kontext, Begründungen, Ziele

Nach einer intensiven Suchphase des Kollegiums in den Jahren 1995 bis 1996 kristallisierten sich folgende Schulentwicklungsschwerpunkte heraus: schülerzentrierte Unterrichtsmethoden, » fächerübergreifender Unterricht (als Baustein in dieser Toolbox zu finden), altersgemischter Unterricht, Medienerziehung und innere Differenzierung  (Schulentwicklungshaus). Schon zu diesem Zeitpunkt verstand es die Steuergruppe unserer Schule als ihre Aufgabe, den begonnenen Veränderungsprozess zu reflektieren und zu strukturieren. Darauf aufbauend entstand in breiter Diskussion das Schulkonzept ( Konzeption Übersicht;  Schulkonzept).

Im Zuge unserer Arbeit und dann seit 1999 im Rahmen des genehmigten Schulversuchs („Unterrichts- und Organisationsentwicklung einer kleinen, integrierten Regelschule, die sich jenaplan- und medienpädagogisch profiliert“) veränderte sich sowohl der Unterricht als auch die gesamte Organisation. Vielfältige Aktivitäten wurden gestartet, wie z.B. die Bildung fächerübergreifender Lernbereiche, die Einführung von Wochenplänen, Stationenlernen und Projektmethode, die Vorverlagerung der informationstechnischen Grundbildung in die Klassenstufen 5/6, erste Medienprojekte im Fachunterricht, erste phasenweise Erprobung der inneren Differenzierung für Haupt- und Realschüler in Mathematik, Deutsch und Englisch, ausgewählte Ansätze altersgemischten Unterrichts im Wahlpflichtunterricht.

Die inhaltlichen Veränderungen waren mit einer intensivierten Lehrerkooperation und viel Fortbildung verbunden. Es gründeten sich Lehrerteams, zunächst für die fächerübergreifenden Lernbereiche. Die wenigen Kolleginnen und Kollegen der kleinen Schule waren schnell in mehreren Schulentwicklungsbereichen verankert und fühlten sich häufig für alles mit verantwortlich. Durch Vielfalt und Komplexität der begonnenen Veränderungen bestand für alle zunehmend die Gefahr, den Überblick zu verlieren, für Kollegen darüber hinaus die Gefahr der Überlastung. Für Schulleitung und Steuergruppe war es daher eine wichtige und dringliche Aufgabe, Prioritäten zu setzen und den Gesamtprozess transparenter und noch differenzierter zu strukturieren. Angeregt durch unseren damaligen wissenschaftlichen Begleiter aus den Niederlanden, Dr. Vreugdenhill, entstand 1999/00 der Gedanke, begrenzt auf das einzelne Team und somit pro Schwerpunktbereich alle Vorhaben eines Schuljahres vorzuplanen, Ziele zu formulieren und in einem Aktivitätenplan zu notieren. Eine Reflexion der Zielerreichung und eine Auswertung sollten zur Basis der weiteren Schulentwicklungsplanung werden.

Mit den Aktivitätenplänen wollen wir die folgenden konkreten Ziele erreichen:

  • klare Zielsetzung für ein Schuljahr bezogen auf den Schwerpunktbereich jedes Lehrer-Teams;
  • Festlegen der von diesen Zielen abgeleiteten konkreten Aktivitäten;
  • Schaffen einer Planungsgrundlage, auf Grund derer reflektiert und evaluiert werden kann;
  • Eingrenzen überschaubarer Arbeits- und Entwicklungsfelder pro Team, womit auch ein Abbau des Gefühls der permanenten Überbelastung der Kollegen erreicht werden soll;
  • Anregen der Eigeninitiative und Erhöhen der Eigenverantwortung der Teams;
  • Ausbau einer systematischen Zusammenarbeit zwischen Schulleitung und den Teams.

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› ImPuls-Schule
+49-36782-61234

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Hier können Sie den gesamten Bausteintext als pdf-Dokument herunterladen und ansehen:   Faecheruebergreif_Schmiedefeld.pdf

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