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TOOLBOXSCHULE SchulkulturGestaltung der Schule als LebensraumWertschätzung und soziales Klima in der Schule und in den KlassenSchülerberatung und -betreuungBeteiligung von Schülern und ElternKooperation mit gesellschaftlichen PartnernPraxistag zur Berufswahlorientierung der Klasse 10aProjekt LEBENSPLANUNGService Learning-Projekte für mehr demokratisches Miteinander in Schule und GemeindeSozialpraktikum in Eberswalde: Dialog zwischen Jung und AltSprachförderung in der Schuleingangsphase für Schüler und ElternVerantwortungs- übernahme von Grundschülern in der Gemeinde |
Service Learning-Projekte für mehr demokratisches Miteinander in Schule und GemeindeInhaltsverzeichnis2.1 VerantwortlichkeitenAn der Realschule in Salem wurde zunächst ein Innovationsteam gebildet, das für die Einführung des pädagogischen Ansatzes des Service Learning zuständig sein sollte. Zu den Verantwortlichkeiten des Innovationsteams gehören die Konzeptentwicklung sowie die Organisation und Koordination der Projekte. 2.2 FortbildungDie Verantwortlichen des Innovationsteams und der Schulleiter konnten sich im Laufe des Programms regelmäßig zum Service Learning fortbilden und entsprechende überregionale Tagungen besuchen. Da sich durch die Einführung eines Konzepts wie Service Learning sowohl die Lehrerrolle als auch die Organisation Schule verändert und entwickelt, ist die Fortbildung und Professionalisierung der Lehrer/innen eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg der Innovation. Durch die regelmäßig innerhalb des BLK-Programms stattfindenden Treffen auf Länder- und Bundesebene war auch externe Beratung zum Projekt- und Schulentwicklungsprozess gegeben. 2.3 ZeitorganisationAnsätze wie der des Service Learning erfordern Strukturen der Zeitorganisation, die der traditionelle Schulbetrieb so zunächst nicht bietet. Deshalb war es in den ersten Jahren der Einführung des Konzepts wichtig, dass die betreuenden Lehrer durch ihre Abminderungsstunden zeitliche Ressourcen für die Arbeit in den Projekten erhielten. Dennoch war bei allen Beteiligten (besonders auch den Schüler/innen) die Bereitschaft notwendig, auch außerhalb der regulären Schulzeit im und für das Projekt zu arbeiten. Da das Seniorenprojekt in der Seniorenresidenz, also außerhalb der Schule, und außerdem in der Nachbargemeinde durchgeführt wurde, war es notwendig, die betreffenden Schüler/innen einmal im Monat an einem Mittwoch in der 6. Stunde freizustellen. Zudem musste eine für alle verbindliche Zeit für die Reflexion der Erfahrungen und organisatorische Arbeiten eingeplant werden. 2.4 Einbindung ins Curriculum - Wahlfreiheit vs. PflichtZwar waren für die bisherigen Projekte inhaltlich-fachliche Kenntnisse notwendig (Sportangebote, Computerkenntnisse), die Projekte fanden dennoch hauptsächlich außerhalb des regulären Curriculums statt. Durch neue Bildungsplanvorgaben nehmen die fächerübergreifenden, projektorientierten und kompetenzorientierten Aktivitäten an der Schule zu. Das "Fach" "Soziales Engagement" ist seit dem Schuljahr 2004 mit 12 Schulstunden einmal in der Schulzeit inklusive einer Bewertung nachzuweisen. Ihre Leistungen im Service Learning Projekt mit Senioren können sich die Schüler/innen bereits als "soziales Engagement" anrechnen lassen. Für den Erfolg der Service Learning-Projekte ist eine Ausgewogenheit zwischen Freiwilligkeit und Pflicht/Verbindlichkeit entscheidend, um in den Projekten sowohl die Motivation der Schüler als auch Kontinuität zu gewährleisten. In Salem wurden deshalb Schüler/innen für die Service Learning-Projekte "angeworben", um zu garantieren, dass die Schüler/innen eine intrinsische Motivation für das jeweilige Projekt mitbringen. Hatten sich die Schüler/innen aber erst einmal für ein Projekt entschieden, mussten sie einen so genannten Kontrakt unterschreiben, in dem sie sich zur kontinuierlichen Teilnahme während des Schuljahres verpflichteten. 2.5 Kontakte und KooperationenBesonders für Projekte, die in die Gemeinde hineinwirken, ist es notwendig im Vorfeld Kontakte und Kooperationen mit externen Partnern aufzubauen oder bestehende Kontakte zu intensivieren. Dies geschah in Salem durch einen bereits bestehenden Kontakt zu einer Mitarbeiterin des Seniorenstifts Augustinum in Überlingen (Schülermutter). 2.6 ElternGerade wenn es um die Einführung von pädagogischen Konzepten geht, die neben fachlichen auch soziale Zielsetzungen haben und noch dazu über das Schulgelände hinausreichen sollen, ist die Information und Einbeziehung der Eltern schon in der Projektplanungsphase hilfreich. So wurden in Salem interessierte Eltern in der Phase der Projektsuche in die Arbeitsgruppe miteinbezogen. |
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