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Schüler-Lehrer-Elterngespräche zur individuellen Förderung

Inhaltsverzeichnis

2. Voraussetzungen für die Einführung bzw. Durchführung

  • An der OSW gibt es seit 1983 eine Steuergruppe, die für die Planung und Koordinierung der Schulentwicklungsvorhaben zuständig war und ist.
  • Die Lehrer arbeiten in Jahrgangsteams von ca. 12 Personen zusammen und stehen in einem engen Kommunikationszusammenhang.
  • Für jede Klasse gibt es zwei Klassenlehrer. Sie geben möglichst viel Unterricht in ihrer eigenen Klasse und begleiten diese von der 5. bis zur 10. Klassenstufe.
  • 1995 bildete sich eine Arbeitsgruppe aus Kollegen aller Jahrgangsteams zur Entwicklung und Einführung der Beratungsmappen. Sie wollte an den Überlegungen der AG „9/10“ anknüpfen, die bereits zur Verbesserung des Übergangs Schule – Beruf arbeitete.
  • Die AG „Beratungsmappen“ führte die bisherigen Erfahrungen der Kollegen – jeder hatte derartige Gespräche bereits geführt und sich in individuellen Verfahren Aufzeichnungen gemacht – zusammen und wertete diese Erfahrungen. Das Ergebnis und die Auseinandersetzung mit grundlegenden Fragen wie „Was ist wichtig für Arbeits- u. Sozialverhalten? Worauf achten wir? Was sind unsere Ziele?“ führten zur Formulierung von Fragen für einen Gesprächsleitfaden.
  • Der von der AG erarbeitete Vorschlag zum Aufbau und Inhalt der Beratungsmappen wurde allen Jahrgangsteams, der Schulleitung und der Steuergruppe der Schule zur Beratung ausgehändigt.
  • Als alle Rückmeldungen und Veränderungsvorschläge eingearbeitet waren, wurde der Vorschlag der Gesamtkonferenz zur Abstimmung übergeben. Da es an der Schule üblich ist, eine neue, einleuchtende Maßnahme, deren Folgen jedoch nicht abzusehen sind, zunächst für eine begrenzte Zeit zu beschließen, dann zu evaluieren und erneut darüber zu befinden, konnte sich das Kollegium darauf einlassen und befürwortete einen Probelauf von drei Jahren.
  • Der gesamte Vorlauf umfasste ca. vier Jahre: eine ca. einjährige Entwicklungsphase und der dreijährige Probelauf.
  • Durch unsere pädagogische Arbeit verfügt unser Kollegium über Erfahrungen und Kenntnisse in Prozessbeobachtung und Beratung. Eine schulinterne Lehrerfortbildung zum Thema „Beratung“ vor mehreren Jahren hat dies weiter gefestigt.
  • Es gehört zu unserem Arbeitsverständnis, dass Lehrpersonen und Eltern in kontinuierlichem Kontakt stehen. Z.B. werden die Eltern regelmäßig über den Wochenarbeitsplan der Schüler und über Elternmitteilungen informiert.

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Hier können Sie den gesamten Bausteintext als pdf-Dokument herunterladen und ansehen:   ESL_Gespraeche_Waldau.pdf

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