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Aktivitätenpläne zur Planung und Steuerung des Schulentwicklungsprozesses

Inhaltsverzeichnis

2. Voraussetzungen für die Einführung bzw. Durchführung

Schulkonzept und Schulentwicklung

  • Die Entwicklungsschwerpunkte auf der Unterrichtsebene ( Schulentwicklungshaus von 1996) sind eng verflochten mit der Lehrerkommunikation und -kooperation und mit dem Schulmanagement. Die Aktivitätenpläne ordnen sich vordergründig in die Organisationsebene ein (Schulleitung; Lehrerkooperation), wobei sie sich inhaltlich allerdings auf die Unterrichtsebene beziehen.
  • Unser  Schulkonzept, das von allen Kollegen getragen und unterstützt wird, bietet uns auf Schulebene deutliche Zielklarheit. Diese sehen wir als Voraussetzung für das Schreiben von Aktivitätenplänen an.

Aktivitäten der Steuergruppe für Schulentwicklung

  • Unsere Steuergruppe hat sich 1995 gebildet. Sie besteht aus zwei Vertretern der Schulleitung und vier engagierten, innovativen Kollegen verschiedener Fachbereiche.
  • Aus der konkreten Schulentwicklungsarbeit heraus ist mittlerweile folgender zirkuläre Prozess entstanden, der die wahrgenommene Steuerungsfunktion umreißt: Die Steuergruppe entwickelt und greift Ideen auf, erarbeitet dafür Konzeptvorschläge, stellt diese in kontextabhängig zusammengesetzten Besprechungsrunden zur Diskussion, nimmt Vorschläge entgegen und bündelt diese, zieht Fazite, setzt Strukturen, fordert Maßnahmen ein und macht insgesamt die Schulentwicklungsarbeit transparent.
  • So wurde auch die Grundstruktur der Aktivitätenpläne zu Beginn des Schuljahres 1999/00 von der Steuergruppe entworfen.
  • Ihre Aufgabe als Impulsgeberin wahrnehmend, hat die Steuergruppe kurz darauf in einer pädagogischen Konferenz diese Grundstruktur der Aktivitätenpläne dem Kollegium vorgestellt und deren Bedeutung sowie den weiteren Umgang damit diskutiert. Die Kollegen sollten die Notwendigkeit, Sinnhaftigkeit und den Nutzen der Aktivitätenpläne erspüren, um diese nicht als Mehraufwand oder reine „Pflichtübung“ aufzufassen.
  • Veränderungswünsche wurden berücksichtigt. Der überarbeitete strukturierte Vordruck eines Aktivitätenplanes wurde den Teams auf einer weiteren pädagogischen Konferenz von der Steuergruppe zur Verfügung gestellt. Das weitere Verfahren wurde vereinbart, u.a. mit einem Termin für die erste Abgabe der Aktivitätenpläne bis zum Jahreswechsel 1999.

Struktur der Lehrerkooperation

  • Neben Schulleitung und Steuergruppe haben wir für unsere schulinterne Kooperation Teams für fächerübergreifende Lernbereiche sowie Teams zur Weiterentwicklung der im  Schulentwicklungshaus ausgewiesenen Schwerpunktbereiche vorgesehen  (Struktur Lehrerkooperation).
  • Jedes Team hat einen Teamleiter, der es verstehen muss, für Austausch, Einbeziehung und Koordinierung der Meinungen aller Teammitglieder zu sorgen. Er ist wiederum der erste und direkte Ansprechpartner für Schulleitung und Steuergruppe. Er nimmt Koordinations-, Planungs-, Dokumentations-, Berichts- und Organisationsaufgaben für das Team wahr.
  • Die Lehrerkonferenzen unserer Schule wurden zunehmend zu pädagogischen Konferenzen umgestaltet. Nur noch selten tagen sie seither als formal beschlussfassendes Gremium. Die pädagogischen Konferenzen basieren auf der Moderationsmethode, etablierten sich als Ideenschmiede und nahmen sehr schnell den Charakter pädagogischer Werkstätten an. Hier ist der Ort, an dem das Kollegium regelmäßig eingebunden wird, der als mehrmals jährlich stattfindende Plattform für Schulentwicklung nicht mehr weg zu denken ist.

Ressourcen und organisatorische Voraussetzungen auf Teamebene

  • Offene Gesprächszeiten: Der Montagnachmittag ist der Konferenznachmittag, den sich die Kollegen für Besprechungen jeglicher Art freihalten. Den Teams steht der Montagnachmittag mindestens einmal im Monat zur Verfügung. Die Teamleiter entscheiden selbst, wann und mit wem sie sich wozu beraten wollen; denn einige Kollegen arbeiten in mehreren Teams mit und sind auch nicht von jedem Thema – z.B. jahrgangsbezogene Themen – tangiert. Die Termine werden vom Teamleiter in aushängende Monatspläne eingetragen.
  • Fest im Stundenplan der Lehrer ausgewiesene Team-Gesprächszeiten: Seit dem Schuljahr 2002/03 finden durch im Stundenplan verankerte gemeinsame Freistunden regelmäßig Besprechungen der Kollegen statt, die gemeinsam Aktivitäten im Unterricht umsetzen und dafür planen und reflektieren. Oftmals betrifft auch dies nur die Kollegen, die bestimmte Schwerpunkte des Aktivitätenplanes gemeinsam praktizieren.
  • Aus dem Pool des Schulversuchs erhalten die Mitglieder der Steuergruppe je zwei und die Teamleiter je eine Abminderungsstunde.
  • Für Gesprächszeiten stehen den Kollegen Räume wie die Lehrer-Lernwerkstatt, die „Lehrerinsel“, Vorbereitungsräume (z.B. „Natur“) oder der Medienraum zur Verfügung.
  • Einige dieser Räume sind mit PC und Internetanschluss ausgestattet. Außerdem gibt es in der Schule einige Laptops, so dass die Teamarbeitsergebnisse jederzeit per Computer gespeichert, bearbeitet und abgerufen werden können.

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› ImPuls-Schule
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