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TOOLBOXSCHULE SchulkulturGestaltung der Schule als LebensraumWertschätzung und soziales Klima in der Schule und in den KlassenSozialtraining als Baustein einer umfassenden Kompetenzvermittlung an der Staudinger-GesamtschuleDas Projekt "Selbstwirksamkeit"Das Schülermentoren- system - Verantwortungs-übernahme zur Verbesserung des SchulklimasIndividuelle Erziehungs- vereinbarungen - demokratischer Umgang mit UnterrichtsstörungenIndividuelle Erziehungs- vereinbarungen - demokratischer Umgang mit UnterrichtsstörungenInteraktionsstunden - soziales Lernen im StundenplanMediationsangebot für SchülerInnen in den PausenSchülerrat und Schülervollver- sammlung als Meilensteine auf dem Weg zum SchülerforumSoziales Lernen als Unterrichtsfach im Rahmen eines präventiven GesamtkonzeptesStreitschlichterprogramm für Grundschulen Training zur GruppenarbeitsfähigkeitVerantwortungs- übernahme von Grundschülern in der GemeindeSchülerberatung und -betreuungBeteiligung von Schülern und ElternKooperation mit gesellschaftlichen Partnern |
Interaktionsstunden - soziales Lernen im StundenplanInhaltsverzeichnis3.1 Erläuterungen zum Komplex der organisatorischen Ebene"Pionierphase" oder: Entwicklung und Erprobung eines Klassenprogramms Schulweite Ausdehnung und Verankerung im Schulprogramm Implementierung des Klassenprogramms 3.2 Erläuterungen zum inhaltlichen, methodischen VorgehenDie Ablaufstruktur einer IA-Stunde
Im Mittelpunkt der Arbeit stehen die aus dem gemeinsamen Spielprozess zu gewinnenden Erkenntnisse. Auftretende Schwierigkeiten sind als Chance zu begreifen. Sie bieten den Moderatoren Gelegenheiten den Kindern Lernräume zu eröffnen, in denen sie durch eigenes, konkretes Erleben allgemeine - und über die konkrete Spielsituation hinausgehende - Erkenntnisse gewinnen können. (Literaturtipp: dieses Vorgehen entspricht z. B. der Idee des "Erfahren nicht Belehren" nach Augusto Boal, Theater der Unterdrückten, Frankfurt 1989.) Gerade aus temporär negativ empfundenen Erfahrungen lassen sich Erkenntnisse gewinnen, die die Eigenverantwortung der Kinder fördern. Die Moderatoren sorgen mit einer wertschätzenden Haltung dafür, dass gerade aus Momenten des Scheiterns gelernt werden kann. Offene Fragen unterstützen den Auswertungs- und Lernprozess ( Die Themenfelder der IA-Stunden
Auswahl der Übungen Da Konflikte von Anfang an in der Auswertungsrunde aufgegriffen und mit den Kindern konstruktiv bearbeitet werden, erlernen sie modellhaft Techniken und Prinzipien der konstruktiven Konfliktbearbeitung, die sie z.T. selbst schon in Konfliktsituationen einsetzen bzw. einfordern. (z.B. jeder darf seine eigene Sicht erzählen / ich lasse den anderen ausreden, höre zu / ich sage meine Wünsche an den anderen / wir finden eine Lösung, mit der alle Beteiligten zufrieden sind). Die Moderatoren entscheiden je nach Gruppenstand, worauf sie den momentanen Schwerpunkt legen möchten. Dieses geschieht durch die spezielle Aufgabenstellung für die Durchführung des Spiels und die Fragen in der anschließenden Auswertungsrunde. Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass man in der Literatur viele Anregungen für die Themen der IA-Stunde findet. Es gibt aber kein Buch, das man als genaue "Anleitung" verwenden kann: Von der Prävention zur Problembearbeitung - die Tiefenwirkung der IA-Stunden Stopp-Regel: Schüler/innen zeigen sich im Schulalltag verantwortlich für Konflikte ihrer Mitschüler und holen Hilfe, wenn sie alleine nicht zurecht kommen. Die Idee der Ich-Botschaft können Jungen und Mädchen bereits im 1. Schuljahr aufgreifen und dahingehend verinnerlichen, dass sie sie ganz selbstverständlich nutzen, um anderen ihre Wünsche mitzuteilen (z.B.: Ich möchte, dass du aufhörst...). Die Lehrkräfte unterstützen die Arbeit in den IA-Stunden, indem sie die dort geltenden Vereinbarungen auch im Regelunterricht einhalten: Sie bieten offene Fragestellungen an, um die Schüler/innen zu eigenständigen Handeln zu animieren und deren Ideen und Vorschläge, wenn möglich, ins Klassen- / Schulleben mit einzubeziehen. Durch eine kontinuierliche Reflexion von Arbeitsprozessen, in denen die Schüler/innen auch im Regelunterricht dazu animiert werden, über das Gelingen beispielsweise der Partnerarbeit nachzudenken, wird die soziale Lernspur ständig präsent gehalten. |
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