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TOOLBOXSCHULE SchulkulturGestaltung der Schule als LebensraumWertschätzung und soziales Klima in der Schule und in den KlassenSozialtraining als Baustein einer umfassenden Kompetenzvermittlung an der Staudinger-GesamtschuleDas Projekt "Selbstwirksamkeit"Das Schülermentoren- system - Verantwortungs-übernahme zur Verbesserung des SchulklimasIndividuelle Erziehungs- vereinbarungen - demokratischer Umgang mit UnterrichtsstörungenIndividuelle Erziehungs- vereinbarungen - demokratischer Umgang mit UnterrichtsstörungenInteraktionsstunden - soziales Lernen im StundenplanMediationsangebot für SchülerInnen in den PausenSchülerrat und Schülervollver- sammlung als Meilensteine auf dem Weg zum SchülerforumSoziales Lernen als Unterrichtsfach im Rahmen eines präventiven GesamtkonzeptesStreitschlichterprogramm für Grundschulen Training zur GruppenarbeitsfähigkeitVerantwortungs- übernahme von Grundschülern in der GemeindeSchülerberatung und -betreuungBeteiligung von Schülern und ElternKooperation mit gesellschaftlichen Partnern |
Verantwortungsübernahme von Grundschülern in der GemeindeInhaltsverzeichnisErste AbsprachenVon der Existenz eines Freiwilligenzentrum und dessen inhaltlicher Arbeit wussten wir an der Schule im Vorfeld der Zusammenarbeit nichts. Der erste Kontakt des Freiwilligenzentrums (FWZ) mit der Steuergruppe begann im März 2003 (initiiert durch das FWZ aufgrund einer Initiative der Freudenbergstiftung und des BLK-Programms). Erste Absprachen des FWZ mit der Schulleitung und den Mitgliedern der Steuergruppe wurden getroffen. Dabei wurde:
Schaffen von RahmenbedingungenEs war notwendig, innerhalb der Schule Absprachen zu bestimmten Rahmenbedingungen zu treffen, die für die Kooperation mit dem FWZ wesentlich waren. Dabei ging es um:
Einführung der Schüler/innenAb Juni 2003 gab das FWZ eine 90-minütige Einführung für die Schülerinnen und Schüler zum Thema "Freiwilliges Engagement" im Rahmen von freien Unterrichtseinheiten. Während dieser Zeit war der/die zuständige Lehrer/in anwesend. Die Gruppen mit einer maximalen Anzahl von 20 Schülern/innen waren jahrgangsgemischt. Die Einführung der Thematik brachte uns folgende Erfahrungen:
Einbeziehung der SchülersprecherDie Schülersprecher/innen übernahmen nach der Einführung aller Schüler/innen durch das FWZ die Aufgabe, in den einzelnen Klassen als Ansprechpartner für alle Anliegen zum eingeführten Thema "Engagementfelder" zur Verfügung zu stehen. Dazu wurden sie zu Steuergruppentreffen eingeladen, um auf dem aktuellen Stand zu sein. Im Vorfeld der Entscheidungsfindung zu den Engagementfeldern war es notwendig, die Arbeit der Schülersprecher/innen durch das Kollegium anzuschieben. Die Kinder waren noch nicht daran gewöhnt, dass die gewählten Schülersprecher/innen verbindlich etwas mit ihnen besprachen. So war ein Nachhaken durch die Klassenlehrer/innen notwendig. Entscheidung aller Schüler/innen für ein EngagementfeldIm Schulgebäude gab es neben den ausgehängten Informationstafeln einen Meinungskasten, in den jede/r Schüler/in seine namentliche Entscheidung für ein Engagementfeld, in dem er sich engagieren wollte, einwerfen konnte. Die Auswertung erfolgte durch die Mitarbeiter/innen des FWZ. Auf der Grundlage der Entscheidungen der Schüler/innen wurde für das laufende Schuljahr eine mögliche Kooperation mit dem Naturschutz und den Rettungsdiensten /Katastrophenschutz angestrebt. Suche nach KooperationspartnernDie Mitarbeiter des FWZ begaben sich im Herbst 2003 auf die Suche nach den nunmehr konkretisierten Engagementfeldern und gaben Rückmeldung an die Steuergruppe. Sie bauten den Kontakt zu Kooperationspartnern aus dem lokalen Umfeld auf und ermittelten deren Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit der Schule. Die Schule wurde zu jeder Zeit vom FWZ über entsprechende Vorgehensweisen und Ergebnisse informiert. Gespräch mit lokalen PartnernUm konkrete Kooperationsmöglichkeiten zu besprechen, trafen sich die interessierten Kooperationspartner (Schule, FWZ, lokaler Partner) zu einem Gespräch mit der Steuergruppe in der Schule. Es wurden die gegenseitigen Interessen einer Zusammenarbeit konkretisiert, Vereinbarungen geschlossen und Inhalte festgelegt sowie Organisations- und Rahmenbedingungen (z.B. Versicherungsschutz) geklärt. Vorstellung der Kooperationspartner vor den Schüler/innenAls Kooperationspartner stellten sich der Naturschutzbund, die regionalen Rettungsdienste (das Deutsche Rote Kreuz/ Wasserwacht) und der Katastrophenschutz des Technischen Hilfswerks (THW) persönlich mit einem Schau- bzw. Informationstag den Schülern/innen vor. Fortbildung zum Ansatz Service LearningZu diesem Zeitpunkt hatten wir die Möglichkeit, uns inhaltlich mit dem Thema "Service learning" auseinanderzusetzen. "Service learning" bezeichnet einen - meist in Projektform organisierten - Dienst in und für die Gemeinde, der gezielt mit Lerninhalten und Lernprozessen in der Schule verknüpft ist. Über diese Fortbildung wurden:
Weitere nützliche Informationen zum Thema Service Learning finden sich z.B. unter » http://www.blk-demokratie.de/materialien/demokratiebausteine/programmthemen/service-learning/ Weitere Zusammenarbeit mit dem FWZDas FWZ beschränkte seine Aktivitäten ab dem Vermittlungszeitpunkt der Schule mit den außerschulischen Partnern auf die Hilfeleistung bei auftretenden Problemen und bei organisatorischen Fragen. Zu Steuergruppentreffen waren die Mitarbeiter/innen weiterhin anwesend. Durch regelmäßige Kommunikation per Telefon waren alle am Projekt Beteiligten immer gut informiert. Zum Rollenverständnis des FWZ ist zu sagen, dass es externe Unterstützung geben kann, wobei alle schulinternen Belange von der Schule selbst zu klären sind. Die Lehrer/innen selbst sind die Experten für die Umsetzung, da sie das Curriculum im Hinterkopf haben und für dessen Erfüllung verantwortlich sind. Beginn der Tätigkeiten in den EngagementfeldernIn den einzelnen Engagementfeldern wurden bestimmte Projekte über Absprachen der Schule mit den Kooperationspartnern initiiert. Die Themen der Projekte orientierten sich an realen Problemen oder Bedürfnissen der Gemeinde. Zur genaueren Umsetzung der Engagementfelder 1 " Präsentation von ErgebnissenAlle unsere Vorhaben und der jeweilige Stand der Dinge wurden einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Ein Präsentationstag, an dem alle Projekte vorgestellt und verantwortungsvoll von den Schüler/innen der Klassenstufe 5/6 mitgestaltet wurden, stellte sich als besonders erfolgreich heraus.
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