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Soziales Lernen durch "Sozialziele-Katalog" und "Teampinboard"InhaltsverzeichnisAufbau und Funktionsweise des TeamPinBoards - Das Instrument TeamPinBoard ist so aufgebaut, dass es Sozialfertigkeiten („social skills“) und damit korrespondierende Verhaltensindikatoren bereitstellt, die leicht und eindeutig von Schülern wie Lehrern beobachtbar und evaluierbar sind. Auf dem
TeamPinBoard wird das Ergebnis der mit der T-Diagramm-Methode schülergerecht erarbeiteten Sozialziele und Verhaltensindikatoren dargestellt (Schulprogrammauszug). Zu sehen ist eine Tabelle in T-Form, die in der Waagrechten das zu bearbeitende Sozialziel nennt. In den beiden darunter befindlichen Spalten „ich sehe“ und „ich höre“ wird das Ziel durch konkrete Indikatoren verdeutlicht. Diese Indikatoren dienen den Schülern als Orientierung zur Umsetzung förderlichen Sozialverhaltens ( StundenbeispielTPBLautstärke => Vorteile T-Diagramm-Methode).
Einsatzorte des TPBs - das Schulhausfoyer,
- die Klassenzimmer,
- die Fachräume.
Einsatzbereich des TPBs im Schulhausfoyer - Aushang grundlegender Sozialfertigkeiten und ihrer Operationalisierungen am TPB im Schulhausfoyer, die zeitgleich in allen Klassen 2 Wochen lang – altersspezifisch – vermittelt werden. Der Aushang liegt in der Zuständigkeit einer Kollegin. Sie greift Sozialfertigkeiten mit aktuellem Belang für die Schulgemeinschaft auf und bespricht es im Kollegium.
- Absicht: Erarbeitung eines Grundfundamentums an Sozialfertigkeiten, die jeder Schüler beherrschen muss, um erfolgreich lernen und förderlich mit anderen umgehen zu können;
- Folgende Bereiche für Sozialziele erachteten wir als grundlegend:
- Verhalten bei Unterrichtsbeginn
(„Give me five“), - Ich melde mich,
- Arbeitsanweisungen befolgen,
- Gutes Gesprächsverhalten,
- Material vollständig dabei haben,
- Ordnung am Arbeitsplatz,
- Verhalten im Schulhaus,
- Verhalten im Pausenhof,
- Verhalten im Schulbus.
- Nutzen:
- Jeder Schüler, Lehrer, Besucher weiß sofort, an welchen konkreten Inhalten des sozialen Lernens aktuell gearbeitet wird.
- Die Schüler werden bei jedem Gang durch das Foyer noch einmal erinnert, welche Sozialziele derzeit eine besondere Rolle spielen und korrespondierend dazu: welches spezifische Verhalten von jedem Einzelnen erwartet wird.
Einsatzbereich des TeamPinBoards in den Klassen- und Fachräumen - Absicht: Vermittlung von Sozialzielen auf Klassen- bzw. Gruppenebene
- Vorgehensweise und Einsatz der T-Diagramm-Methode
(Schulprogrammauszug):- Die unterrichtliche Erarbeitung einer konkreten Sozialfertigkeit mit den Schülern schließt immer die folgenden 4 Leitfragen bzw. Schritte ein
(StundenbeispielTPBLautstärke):- Warum ist diese Sozialfertigkeit wichtig für uns? (Schritt 1)
- Wie sieht diese Fertigkeit inhaltlich konkret aus? Woran kann man erkennen, dass jemand die Fertigkeit beherrscht? (Schritt 2)
- In welchen konkreten Situationen können wir diese Fertigkeit einüben/ausprobieren? (Schritt 3)
- Wie gut beherrschen wir schon die Fertigkeit? (Schritt 4)
- Bei der Auseinandersetzung mit der Leitfrage, wie die entsprechende soziale Fertigkeit inhaltlich konkret aussieht (Schritt 2), wird die T-Diagramm-Methode angewendet: Die Klasse entwickelt gemeinsam nach den Kategorien „ich sehe“, „ich höre“ oder „ich tue“ und „ich sage“ Indikatoren für das aktuell behandelte Sozialziel. („Was kann man beispielsweise von jemandem sehen und hören, der angemessen laut im Gruppenunterricht ist?“) Dies geschieht zunächst in Gruppenarbeit.
- Danach einigt sich die Klasse durch diskursives Aushandeln auf diejenigen Indikatoren, die schließlich für alle gelten sollen.
- Die auf diese Weise ermittelten Indikatoren werden am Klassen-TPB als Tabelle in T-Form ausgehängt
(T-DiagrMethodeLautstärke). - Die Schüler notieren dann die erarbeiteten Indikatoren auf besonders gestalteten Bögen
(BogenSozialziele-Mappe) und heften diese in ihrer Sozialziele-Mappe (Schulprogrammauszug) ab, die jeder Schüler führt. Diese Mappe wird stetig aktualisiert und vervollständigt. Bei Bedarf kann auf diese Weise eine schon thematisierte Sozialfertigkeit nachgeschlagen und aufgefrischt werden. - Bewertung/Evaluation (Schritt 4): Nach bestimmten vereinbarten zeitlichen Abständen (1 Unterrichtsstunde, 1 Schultag, 1 Woche) wird bewertet, in wie weit die behandelte Sozialfertigkeit schon beherrscht wird (drei Smilies oder einschlägige Bewertungsbögen:
Persönliche Bewertung; Beobachtungsbogen; Bewertungsvergleich).
Kooperation mit den an Erziehung beteiligten Erwachsenen - Zusammenarbeit mit Eltern und Heim-/Tagesstättenerzieherinnen durch Mitteilung des aktuellen (Wochen-)Sozialziels und dessen erarbeiteten Indikatoren auf besonderem Formular
(Elternmitteilung); - Regelmäßiger Austausch:
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