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Schüler-Lehrer-Elterngespräche zur individuellen Förderung

Inhaltsverzeichnis

4. Zwischenbilanz

Nach drei Jahren Arbeit – dem Probelauf – wurde an der Schule eine Evaluation der Beratungsgespräche und -mappen durch ausführliche Auswertungsgespräche in den Teamkonferenzen der Jahrgangsteams durchgeführt. Dabei sollten Änderungswünsche erfasst und auch gefragt werden, ob die Rückmeldegespräche und das Führen der Beratungsmappen überhaupt fortgesetzt werden sollten. Die Reaktionen des Kollegiums waren überwiegend positiv. Die Gesprächsleitfäden und Anregungen wurden meist als Hilfe empfunden. Besonders bei Lehrerwechsel entstand durch die Aufzeichnungen in den Beratungsmappen kein „Beratungsvakuum“. Vor ihrer Einführung wurden die Beratungsgespräche von vielen Kollegen als skeptisch und zu zeitaufwändig eingeschätzt. Die Erfahrungen mit diesen persönlichen Gesprächen waren aber so überwältigend positiv, dass viele Lehrer die Gesprächszeit von sich aus ausdehnten. Nach wie vor gibt es etliche Stimmen, die sich diese Gesprächssituation zweimal im Jahr wünschen.

In der Regel gibt es für keinen der Gesprächsteilnehmer der Beratungsgespräche irritierende oder überraschende Gesprächsinhalte. Die Eltern sind über den Wochenplan ihres Kindes und über die Elternmitteilungen bereits regelmäßig informiert, Eltern und Lehrer sind in kontinuierlichem Kontakt. Die Klassenlehrer und Schüler kennen sich gut und nutzen vielfältige Kommunikationssituationen, die durch den großen Umfang an gemeinsamer Unterrichtszeit gegeben ist.

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