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Rechte und Pflichten für Eltern, Lehrpersonen und Schüler/innenInhaltsverzeichnis4.1 Broschüre als Grundlage der ElternbeteiligungSeit dem Schuljahr 2005/2006 haben alle Eltern aufgrund der Broschüre "Rechte und Pflichten für Eltern" eine gemeinsame Arbeitsgrundlage, die die Beteiligungschancen und Anforderungen der Albert-Schweitzer-Schule transparent und deutlich macht. Broschüre stärkt engagierte Eltern Die bei der Erarbeitung der Broschüre beteiligten Eltern haben einen Einblick in die schulische Arbeit von Lehrerinnen gewonnen. Alle Eltern haben die Broschüre "Rechte und Pflichten für Eltern" bekommen. Ihre Einführung bietet immer wieder Redeanlässe auf Elternabenden über die Elternrechte und Pflichten ins Gespräch zu kommen. Auch auf Seiten der Lehrer/innen hat sich die Aufmerksamkeit gegenüber Elternrechten und Pflichten verändert. Bestimmte Sachverhalte z.B. der Besuch von Elternabenden werden im Kollegium bewusster wahrgenommen und diskutiert. Fragen wie: "Wie können Familien mit Migrationshintergrund besser eingebunden werden?" "Wie kann ich beispielsweise Alleinerziehende so unterstützen, dass sie zu Festen und Elternabenden kommen können?" beschäftigen die Lehrerinnen dabei besonders.
An Ideen, wie die bisher wenig engagierten Mütter und Väter für eine stärkere Kooperation gewonnen werden könnten, mangelt es nicht. Im Gespräch sind: Pateneltern, Sprachkurse für ausländische Frauen, Babysitter für Elternabende, Helfereltern für Kinder mit Migrationshintergrund, Kochkurse von ausländischen Müttern für deutsche Mütter, Aufbau eines Pools von ausländischen Eltern, die sich als Multiplikatoren eignen und vermitteln können, was in der Albert-Schweitzer-Schule (und in deutschen Schulen im Allgemeinen) wichtig ist. Eine sensible, durchaus selbstkritische Haltung im Kollegium lässt Reflektionsprozesse entstehen, die offen für das Nachvollziehen von Missverständnissen, Fehlannahmen und Korrekturen eingeschlagener Pfade machen. Das Projekt "Rechte und Pflichten für Eltern" ist weiterhin auf dem Weg - und sollte es sicher auch bleiben, da mit jedem neuen Schuljahr neue Menschen in die Schulgemeinde eintreten und sich gemeint und beteiligt fühlen müssen, um mittun zu können. Ganz klar ist den Beteiligten bei allen Überlegungen, dass es auf gar keinen Fall darum gehen kann, Eltern nur über ihre Rechte und Pflichten zu unterrichten. Sie müssen gelebt werden. Es müssen sich Haltungen entwickeln können. Ein Bewusstsein muss entsehen, das dem Geist der Ideen zur Kooperation für die Förderung und Begleitung der Kinder entspricht. Dies ist ein Entwicklungsprozess, der Zeit und Geduld, aber auch Vertrauen, Empathie und Freundlichkeit braucht. |
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