|
TOOLBOXSCHULE ErgebnissePersonale KompetenzSozialtraining als Baustein einer umfassenden Kompetenzvermittlung an der Staudinger-GesamtschuleDas Schülermentoren- system - Verantwortungs-übernahme zur Verbesserung des SchulklimasInteraktionsstunden - soziales Lernen im StundenplanMediationsangebot für SchülerInnen in den PausenSchüler für Schüler - Service Learning für Engagement und Verantwortungsübernahme von Schülern im SchullebenService Learning-Projekte für mehr demokratisches Miteinander in Schule und GemeindeSoziales Lernen als Unterrichtsfach im Rahmen eines präventiven GesamtkonzeptesSoziales Lernen durch "Sozialziele-Katalog" und "Teampinboard"Sozialpraktikum in Eberswalde: Dialog zwischen Jung und AltStreitschlichterprogramm für GrundschulenTrainingswoche Zivilcourage - Übungen und Rollenspiele mit BerufsschülernVerantwortungs- übernahme von Grundschülern in der Gemeinde„Kommunikation und Sozialkompetenz“ als UnterrichtsfachFachkompetenzLern- und MethodenkompetenzPraktische HandlungskompetenzSchullaufbahn und weiterer Bildungsweg Zufriedenheit mit der Schule als Ganzem |
Trainingswoche Zivilcourage - Übungen und Rollenspiele mit BerufsschülernInhaltsverzeichnis4.1 Zentrale ProjektwocheDie Trainingswoche Zivilcourage wurde bislang zweimal durchgeführt (2005, 2006). Als sehr hilfreich für die Entwicklung der Trainingswoche und deren Durchführung empfanden wir die Tradition der zentralen Projektwoche. Sie bot eine positive Grundlage für unsere Arbeit, und insbesondere die Auszubildenden des zweiten Lehrjahres waren hiermit bereits vertraut. Außerdem wurde uns die freie Zeiteinteilung dadurch erleichtert, denn während der Projektwoche sind keine festen Pausenzeiten vorgegeben. Jeder Kollege kann diese an der Arbeitsgeschwindigkeit, der Konzentration der Schüler sowie an inhaltlichen Zusammenhängen orientieren. 4.2 TrainingswocheOrganisation der Trainingswoche Ebenfalls zu berücksichtigen wäre eine Höchstgrenze für die Teilnehmerzahl von 20, maximal 24. Darauf war unsere ursprüngliche Planung ausgerichtet. Durch die Zuordnung einer "überzähligen" Halbgruppe Technischer Zeichner zur Trainingswoche erreichten wir eine Gruppenstärke von 30 Auszubildenden. Nicht nur die Auswertung der Erwartungen oder der Austausch über bereits gezeigte bzw. unterlassene Zivilcourage, auch die Rollenspiele und Übungen waren in einem Unterrichtsraum mit dieser Schüleranzahl zeitlich und räumlich schwierig zu bewältigen. Ein Ausweichen in die Aula bzw. den Konferenzraum war nicht mehr möglich, da beide durch Ausstellungen bzw. durch die Projektplanung belegt waren. Lernergebnisse und -erfahrungen der Schüler Die Qualitätskontrolle erfolgte bei uns z. B. über die Präsentation am Ende des Zivilcouragetrainings. Die große positive Resonanz bei der Präsentation war ein wichtiger Indikator der Anerkennung der Arbeit der Schüler. Ein Zeichen von Nachhaltigkeit drei Monate später war ein Zuruf auf dem Schulhof von einem der Trainingsteilnehmer an Kathleen Supke, der nicht von ihr unterrichtet wird: "Ich hab' gestern Zivilcourage gezeigt ...". Mittlerweile haben sich die Anzeichen von extremer Gesinnung durchaus reduziert. 4.3 KooperationenPersonelle Unterstützung durch das mbt Lernerfahrungen der Lehrpersonen und die Bedeutung des externen Blicks Auch unsere Rollenanweisungen betrachten wir als verbesserungsfähig. Sie müssen wirklich exakt und anschaulich sein, denn z. T. fiel es den Jugendlichen doch schwer, über einen Zeitraum von z. B. 15 Minuten (z. B. beim Bus-Spiel, s.
4.4 Fortbildung "Zivilcourage"Die Teilnahme an der Fortbildung zu Zivilcourage war ein wirkliches Highlight, denn:
Alle beteiligten Kollegen waren und sind sich einig: Das war die mit Abstand beste und effektivste Weiterbildung, die wir bislang erleben durften - und die anstrengendste! 4.5 Fortbildungen für Kollegen der SchuleDa die Trainingswoche "Zivilcourage" von den Schülern sehr gut aufgenommen wurde und auch Nachfragen aus dem Kollegenkreis kamen, haben Margitta Schmidt, Kathleen Supke und Dörte Taufmann im Rahmen der kollegialen Vorbereitungswoche für das Schuljahr 2005/06 eine Fortbildung für die Kollegen des Fachbereiches Allgemeinbildung durchgeführt. Diese Fachbereichsveranstaltung war verbindlich - wenn auch nur auf Wunsch einiger interessierter Kollegen. Es kamen einige skeptische Äußerungen über Sinn und Nutzen dieser Veranstaltung. Diese wurden noch lauter, als die Kollegen erfuhren, dass sie selbst tätig werden sollten. Neben der Vorstellung der Trainingswoche, der verwendeten Materialien und Medien setzten wir den Wertepfeil ein. Spätestens an dieser Stelle hatten wir (zumindest zu diesem Zeitpunkt) die Kollegen überzeugt. Das Angebot, unsere Material- und Mediensammlung zu nutzen, wurde in den Monaten danach von vier Kollegen in Anspruch genommen. Es erfolgte eine zumindest stundenweise Umsetzung des Themas im Unterricht. Besonders in der Zeitspanne zwischen Zensurenschluss und Zeugnisübergabe war das Interesse der Kollegen groß. Sie sahen in dem Zivilcouragetraining eine Möglichkeit, die Auszubildenden auch noch für die verbleibenden Stunden zu motivieren und zugleich einen Anstoß für etwas zu geben, wozu im Rahmen der üblichen Vorbereitungen auf die zentralen oder schulischen Zwischen- und Abschlussprüfungen wenig Raum bleibt: gezielte Arbeit an Einstellungen, Angebote für Handlungsmöglichkeiten in Notsituationen und ein Auge schärfen für Situationen, die zivilcouragiertes Handeln erfordern. Für die Vorbereitungswoche des Schuljahres 2006/07 werden wir erneut eine schulinterne Fortbildung zu dem Thema für alle interessierten Kollegen anbieten. |
SUCHEKontaktpdf-DownloadHier können Sie den gesamten Bausteintext als pdf-Dokument herunterladen und ansehen: |
© 2005 Bertelsmann Stiftung |