Zur Startseite der Toolbox Bildung Zur Website der Bertelsmann Stiftung

Soziales Lernen durch "Sozialziele-Katalog" und "Teampinboard"

Inhaltsverzeichnis

4. Zwischenbilanz

  • Das große Interesse der Öffentlichkeit (zahlreiche Hospitationsbesucher an unserer Schule; Einladungen zu Vorträgen und Beratungen anderer Schulen;  Schulentwicklungsplan 00-02" Weiterverbreitung) und das positive Feedback seitens der Kollegen und Schüler zeigen uns sehr deutlich, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Wir sehen uns in unserem inhaltlichen Konzept bestätigt.
  • Eine zu meisternde Schwierigkeit besteht darin, dass der Bereich des sozialen Lernens immer mit persönlichen Wert- und Normvorstellungen verknüpft ist. Was für den einen noch statthaft ist, kann für den anderen schon untragbar sein. Deshalb sind diskursive Prozesse und ein Minimalkonsens hinsichtlich grundlegender zu vermittelnder Sozialziele absolut erforderlich. Äußerst vorteilhaft ist hier, dass die Projektgruppe „SoZiKa“ schon vordenkt und potentielle Spitzen aufspürt und diskutiert.
  • Verschiedene Sitzungen des (AK) Arbeitskreises „Gute Schule“ zum Umgang mit dem TPB führten zu folgenden Ergebnissen:
    • Tenor: Das TPB „bringt etwas“: Das Verhalten in manchen Bereichen verändert sich deutlich positiv. Das TBP soll weiterhin in den Klassen und auch als schulhausweites Instrument im Schulfoyer verwendet werden.
    • Deutliche Rückmeldung: Das TPB wird in den verschiedenen Klassenstufen, von den verschiedenen Kollegen bedarfsspezifisch/individuell gehandhabt.
    • Wichtige Erkenntnis: Das TPB lässt individuellen/kreativen Umgang zu!!!
    • Rückmeldung der Fachkollegen: Man sieht deutlich, welche Schüler in ihren Klassen an den Umgang mit dem TPB gewöhnt sind.
    • Mit dem Ritual  „Give me five“ bei der Sozialfertigkeit „Verhalten bei Unterrichtsbeginn“ kann schnell, ökonomisch, wirksam und nachhaltig ein für die beabsichtigte fachliche Arbeit erforderliches Aufmerksamkeitslevel erzeugt werden.
    • Durch das Führen der Sozialziele-Mappe entsteht über die Zeit ein systematischer Sozialerziehungs-Lehrgang, der hohe Akzeptanz bei den Schülern besitzt, da sie von Anfang an bei der Artikulation und gemeinsamen Festsetzung von Regeln (ausformulierte Indikatoren für die einzelnen Sozialfertigkeiten) aktiv beteiligt waren ( Schulprogrammauszug => Sozialziele-Mappe).
    • Wichtige, noch ausstehende Sozialfertigkeiten sind: Pausenverhalten, Verhalten im Schulhaus.
  • Die den Eltern und Erzieherinnen verdeutlichten Indikatoren des aktuellen Sozialziels können in der schulbegleitenden Erziehung berücksichtigt werden. Von den Erzieherinnen werden sie übernommen. Insofern findet die Arbeit vom Vormittag eine Entsprechung und Fortführung am Nachmittag. Für die Schüler ergibt sich ein hohes Maß an Stabilität und Kontinuität  (Elternmitteilung).

SUCHE

pdf-Download

Hier können Sie den gesamten Bausteintext als pdf-Dokument herunterladen und ansehen:   SozialzieleSchnaittach.pdf

© 2005 Bertelsmann Stiftung