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Praxistag zur Berufswahlorientierung der Klasse 10a

Inhaltsverzeichnis

4. Zwischenbilanz

Folgende Ergebnisse und Auswirkungen führen wir im Wesentlichen auf die Praxistage zurück:

  • Mit dem langen Bewährungszeitraum von mindestens einem halben Jahr (falls ein Wechsel danach stattfindet) haben sich die Praxistage als Risiko, aber auch als große Chance für die Hauptschüler herausgestellt.
  • Die Zahl der direkt in ein Ausbildungsverhältnis vermittelten Schüler hat sich fast verdoppelt.
  • Das Verhältnis Betrieb – Schule und die Zusammenarbeit haben sich sehr positiv entwickelt.
  • Die Anforderungen, die auf Hauptschüler nach ihrer Schulentlassung zukommen, ihre Defizite, aber auch das Potenzial im Leistungs- und Sozialverhalten wurden stärker in den Blick genommen. Erstaunlicherweise konzentrierte sich die kritische Haltung der Betriebe mehr auf den Bereich des Sozialverhaltens. Hier aber können – ein überaus wichtiger Aspekt der Praxistage - regelmäßige Gespräche zwischen Betrieb und Schule und der Vorteil eines langen Beobachtungszeitraumes durchaus positive Veränderungen bei den Schülern bewirken.
  • Die Notwendigkeit der unterrichtlichen Aufarbeitung und Anbindung der Erfahrungen aus den Betrieben hat den Unterricht in den Klassen 10A nachhaltig verändert.
  • Die Zahl der Schüler, die die Beratungsangebote der Schule im Vorlauf zu den Praxistagen nutzen, wächst kontinuierlich.
  • Das Arbeitsklima im Kollegium hat sich positiv verändert. Durch die vielfältigen, verbindlichen außerschulischen Kooperationen ist auch das Arbeitsfeld der Lehrer komplexer und dynamischer geworden.
  • Heute bilden die Praxistage einen fest verankerten Schwerpunkt im Schulprogramm unserer Schule. Sie haben sich zwar – innerschulisch – als zeit- und arbeitsintensive, aber eben auch als sinnvolle und erfolgreiche Maßnahme erwiesen. Auch im Bewusstsein von Schülern und Eltern haben sie einen festen Platz eingenommen.
  • Die Akquise geeigneter, ausbildungswilliger Betriebe beanspruchte den größten Teil der Vorbereitungszeit und war die zeitintensivste Komponente dieses Vorhabens.
  • Die Sorge, dass den Schülern und Eltern mit der Einrichtung der Praxistage wieder ein Stück Eigenverantwortung und Selbstständigkeit abgenommen würde, war Gegenstand intensiver Diskussion, erwies sich jedoch als unbegründet.

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Hier können Sie den gesamten Bausteintext als pdf-Dokument herunterladen und ansehen:   Praxistag_Herten.pdf

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