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Unterrichtspartituren als Jahresarbeitspläne und Kooperationsinstrument für Unterrichtsplanung

Inhaltsverzeichnis

4. Zwischenbilanz

Die Unterrichtspartituren seit sind 1999/00 fester Bestandteil unseres Schulprogramms und der alltäglichen Arbeit. Eine Evaluation hat gezeigt, dass die Arbeit auf eine hohe Akzeptanz im Kollegium stößt: So halten über 90 Prozent der Befragten die Absprachen im Jahrgangsfachteam für besonders wichtig. Hoch geschätzt wird auch die Verständigung über jahrgangsbezogene Schwerpunkte der fächerverbindenden Arbeitstechniken. Etwa 80 Prozent der Befragten nennen die Festlegung von fächerverbindenden Themen und Projekten als besonders bedeutsam. Die Kollegen bemerken, dass die Entwicklung der Partitur zwar mit Arbeit verbunden ist, dass diese intensive Vorbereitung auf den Unterricht aber letztlich entlastend ist. Bei der Arbeit mit der Unterrichtspartitur stellt sich bald – nach dem zweiten oder dritten Mal – Routine ein.
Untersucht werden muss in nächster Zeit, inwieweit die engen Absprachen der Kollegen auch positive Auswirkungen auf die Qualität des Unterrichts haben und ob für Schüler diese Vernetzungen erfahrbar werden. Ein weiteres unserer Ziele ist es, auch Schwerpunkte der Lehr- und Lernmethoden für die Lehrer in die Unterrichtspartitur aufzunehmen wie z.B. Elemente des kooperativen Lernens. Dies muss jedoch intensiv durch schulinterne Fortbildungen begleitet werden.

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