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Beratungsgespräche zur Auswertung und Planung von LernprozessenInhaltsverzeichnis4. ZwischenbilanzBisher wurden seit 2001 sowohl an Auswertungstagen als auch auf Konferenzen Erfahrungen mit den hier beschriebenen Zwischenbilanzgesprächen und den dabei eingesetzten Instrumenten ausgetauscht. Wenn auch manchmal der Zeitaufwand beklagt wurde, besteht Konsens im Team über Sinn und positiven Effekt von Beratungsgesprächen. Alle Kleinteams verfahren, trotz unterschiedlichen Vorgehens im Detail, in den Grundzügen einheitlich. Die Erstellung der Protokolle erweist sich als praktikabel, und auch die Zeitbelastung hält sich in Grenzen, da in der Beratungswoche in der Regel kein Praxisplatzbesuch durch den Lehrer erfolgen muss. So sind Befürchtungen vor Bürokratie und Überlastung weitgehend unbegründet. Die Auswertungsgespräche zeigen umgekehrt auch, ob Lehrer und Mentoren die Jugendlichen angemessen beraten und - wo nötig - unterstützen . In vielen Fällen sind unmittelbare Rückwirkungen auf die Lernentwicklung der Schüler zu beobachten: Sie verhalten sich verbindlicher, zeigen sich ernsthafter und zielorientierter im Gespräch. Das Beratungsgespräch gibt oft einen deutlichen "Schub" bei der Erstellung der Aufgaben, z.B. bei Erstellung der "selbständigen Aufgabe", die während der Beratung in der Regel endgültig verabredet und terminiert wird. Oder das Gespräch führt zu einem "Neuanfang" nach längerer Schulabsenz oder gar - in wenigen Fällen - zu einer völligen Neuorientierung außerhalb der S-a-S. Überlegt werden sollte, wie die Schüler selbst die Beratungsergebnisse festhalten und welche Hilfen ihnen vom Lehrer geboten werden können. Sollten z.B. alle ein "Beratungsheft" führen? Welche Fortbildungen sind im Hinblick auf lösungs- und ressourcenorientierte Beratungsgespräche eventuell noch notwendig? Insofern werden Frageraster und Gesprächsstruktur weiterentwickelt und noch gezielt ausgewertet. |
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