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Kompetenzraster – eine neue Form der LeistungsbewertungInhaltsverzeichnis4. ZwischenbilanzDer ganzheitliche Ansatz, das integrale Zusammenspiel von Settings und Tools, führt zu einer positiven Entwicklung der Selbstwirksamkeitsüberzeugungen, sowohl bei den Lernenden als auch bei den Coaches (vgl. Fuchs, Carina). Durch die regelmäßige wöchentliche Erfolgsbilanz kommen im Verlaufe eines Jahres über hundert persönliche Erfolgsmeldungen und intern attribuierte Selbstbestätigungen zusammen. „Ich kann etwas! Ich habe etwas gelernt!“ ( Die differenziert erhobenen Rückmeldungen machen deutlich, dass die Schüler ein anderes Bild von “Lernen” entwickelt haben: Die individuellen Verbindlichkeiten, der Fokus auf ihre Ressourcen und ihre Zielsetzungen haben die Schule zu einer persönlichen Angelegenheit gemacht. Schüler verstehen sich viel mehr als Unternehmer ihrer selbst. Gleichzeitig bieten die offenen Settings vielfältige Möglichkeiten zur Zusammenarbeit und damit zur Entwicklung sozialer Kompetenzen. Es zeigt sich, dass Schüler mit sehr unterschiedlichen Fähigkeitsprofilen in einem integrativen Schulsystem in respektvoller Weise kooperieren und voneinander lernen können (each one teach one). Durch ihren multifunktionalen Nutzen werden Kompetenzraster und Layout zu integralen Arbeits-, Selbstführungs-, Reflexions- und Evaluationsintrumenten. In Verbindung mit einem persönlichen Coaching entsteht ein hohes Maß an Transparenz und an Nutzen stiftender Verbindlichkeit.
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