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Lehren, lernen und evaluieren mit Portfolios (Akademisches Gymnasium Innsbruck)

Inhaltsverzeichnis

6. Qualitätsweiterentwicklung: Standards und Kriterien für die (Selbst-) Evaluation

Kriterien für die Wirksamkeitsüberprüfung:

  • Die Haltung der Lernenden zur eigenen Leistung 
  • Umfang der Leistungsbeispiele in den Portfolios 
  • Intensität der Auseinandersetzung der Schüler mit Unterrichtsinhalten, -themen, -materialien 
  • Art und Ausmaß gegenseitiger Unterstützung der Lernenden (z.B. Aufbau von "Selbsthilfegruppen" im Portfolioprozess, gegenseitige Terminerinnerung, Rückmeldungen zu Arbeiten, Einsatz der Zielsprache Englisch) 
  • Flexibilität und Zuschnitt nachfolgenden Unterrichts auf erkannte Lernhemmnisse 
  • erkennbarer (intra)individueller Lernzuwachs bei allen Lernenden 
  • Veränderung im Erleben von Selbstbewusstsein, Selbstwirksamkeit, Leistungsfähigkeit 
  • Lernmotivation und Eigenverantwortung

Eingesetzte Instrumente zur Selbstvergewisserung / Selbstevaluation:

  • regelmäßige Reflexionen von Lehrenden und Lernenden durch offene Evaluationsfragen und differenzierte Analyse der Schülerreflexionen hinsichtlich der Fragen: Was ist erfolgreich an diesem Modell? Was kann beibehalten werden? Was muss verändert werden? Welche Strategien braucht wer? 
  • Portfolios selbst sind Evaluationsinstrumentarien
  • Videoaufnahmen, Fotos, Fragebögen
  • Diskussion der Ergebnisse mit Kollegen und Eltern 
  • externe Evaluation (Institut für LehrerInnenforschung und Schulforschung, Universität Innsbruck)
  • eine Evaluation im Rahmen einer Dissertation ist im Gange (J. Schwarz)

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