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Kompetenzraster – eine neue Form der Leistungsbewertung

Inhaltsverzeichnis

Kurzbeschreibung

Am Institut Beatenberg wird die Gestaltung der Lernprozesse hin zu den Lernenden verlagert. Denn Lernen soll erfolgreich sein ( Abb. Erfolgskreislauf 2004). Um diese Selbststeuerung zu ermöglichen, hat die Schule verschiedene Instrumente entwickelt und weiterentwickelt. Kompetenzraster sind eines davon. Mit ihrer Hilfe werden die Anforderungen eines Fachgebiets oder überfachlichen Kompetenzbereichs transparent gemacht (s. z. B.  Kompetenzraster Englisch 2004;  Kompetenzraster ASK 2004 – Arbeits- und Sozialkompetenz; aktuelle Kompetenzraster s. unter Link: » http://www.institut-beatenberg.ch/xs_daten/Materialien/kompetenzraster.pdf sowie » http://www.institut-beatenberg.ch/xs_daten/Materialien/anschluss_kompetenzraster.pdf). Ein Kompetenzraster ist als Matrix aus Kriterien und Niveaustufen aufgebaut, in der die Felder die Inhalte und Qualitätsmerkmale in Form präziser „Ich-kann-Formulierungen“ definieren. Ein solcher Orientierungsrahmen steckt dem individuellen Spielraum der Lernenden Grenzen. Die Lernenden können sich in diesem curricularen Bezugsrahmen positionieren (Referenzieren 2004), indem sie darin ihre Ausgangssituation, ihre Ziele bzw. die Vorgaben sowie ihre Lernergebnisse vermerken. Der methodische Ansatz sieht vor, dass individuelle Leistungen mit Referenzwerten von Kompetenzrastern in Beziehung gesetzt werden (s. dazu die Folien 37 – 42 in der Präsentation unter folgendem Link: » http://www.updatenet.ch/images/9/9d/Praesentation-updatenet.pdf).

 

Kompetenzraster sind eng verbunden mit weiteren Instrumenten zum Selbstmanagement von Lernprozessen wie: „Layout“, „Portfolio“, „Smarties“, „Lernjobs“ ( Ausschnitt Layout 2004;  Bsp. Layout Innenseite 2004;  Bsp. Layout Deckblatt 2004; aktuelle Instrumente s. unter Link: » http://www.institut-beatenberg.ch/seite.php?top_id=3&nav_id=111&unav_id=33&unav_modul=0 )

 

Lehrerinnen und Lehrer übernehmen eine Rolle als Coach, Sparringpartner, Facilitator, Lernberater. Durch persönliches Coaching entsteht ein hohes Maß an Transparenz und an Nutzen stiftender Verbindlichkeit. Ein Präsenzmodell schafft die Voraussetzungen für eine unkomplizierte Zusammenarbeit zwischen den Lehrpersonen und den Lernenden. Permanente Weiterbildung unter dem Motto „Wie können wir es noch besser machen?“ ist Bestandteil der Arbeitszeit ( Fotoprotokoll 2004).

 

 

 

 

Beschreibung: Andreas Müller

© Institut Beatenberg

Stand: 2010

 

 

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