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Integrative Kindertagesstätte „Momo“, PforzheimInhaltsverzeichnisAusgangslage und ZielsetzungDie Verschiedenheit der Lebensbedingungen und Lebensmuster ist immer wieder Thema mit Kindern, Eltern, im Team und mit Fachstellen. "Jedes Kind mitnehmen" heißt für die Fachkräfte, dass die Eltern Experten ihrer Kinder sind und sich alle Mütter und Väter das Beste für ihre Kinder wünschen. Die Erzieherinnen differenzieren die Angebote für Eltern je nach individuellen Interessen und Bedürfnissen, wobei ihnen die Qualität wichtiger ist als die Quantität. Die Kita hat Modellfunktion für alle Beteiligten. Die Devise der Einrichtung lautet: "Aus dem, was man vorfindet, etwas zu machen, immer wieder zu verändern und weiterzuentwickeln". So erleben die Mädchen und Jungen, dass Räume veränderbar sind, dass sie selbst gestalterisch aktiv sein dürfen, dass eigene Bedarfe erwünscht sind und wie sie mit geringen finanziellen Mitteln verwirklicht werden können. Sie erleben sich als handelnde, wirksame Persönlichkeiten. Die pädagogische Arbeit orientiert sich am Situationsansatz und geht von den sozialen und kulturellen Lebenssituationen der Kinder und ihren Familien aus. Die Erzieherinnen finden im kontinuierlichen Diskurs mit den Kindern, Eltern und anderen Erwachsenen heraus, was Schlüsselsituationen im Leben der Kinder sind. Sie analysieren, was Kinder können und wissen und was sie erfahren wollen. Sie eröffnen ihnen Zugänge zu Wissen und Erfahrungen in realen Lebenssituationen. Sie unterstützen Mädchen und Jungen in ihrer geschlechtsspezifischen Identitätsentwicklung und wenden sich gegen stereotype Rollenzuweisungen und -übernahmen. ( Die Einrichtung arbeitet des Weiteren nach dem Prinzip des entdeckenden Lernens. Dies ist eine Möglichkeit, die individuellen Potenziale der Mädchen und Jungen zu erschließen und zu fördern, dabei wird davon ausgegangen, dass jedes Mädchen und jeder Junge seine eigene Motivation zu lernen hat und seinen eigenen Weg sich etwas anzueignen. Den Kindern wird eine anregende Umgebung und eine angstfreie, nicht ergebnisorientierte Atmosphäre geboten; die Erzieherinnen verstehen sich als Begleiterinnen und Mitlernende. Sie bieten Kindern Räume und Material, das zum Forschen und Entdecken, zum Auseinandernehmen und Zusammenbauen, zum Beobachten, zum Rätseln, zum Staunen, zum Experimentieren und zum Sprechen anregt. ( Die Kita ist ein Spiegel des Stadtteils, viele Nationalitäten und Kulturen leben auf engstem Raum zusammen. Das geht nicht ohne Reibungen, aber Grundgedanke ist, dass die multikulturelle Zusammensetzung im Stadtteil und zunehmend auch in ganz Pforzheim eine gesellschaftliche Realität ist, die für alle eine Bereicherung und Herausforderung zugleich ist. Der Kita ist wichtig, dass jedes Kind in seiner Unverwechselbarkeit wertgeschätzt wird. Die Mädchen und Jungen finden hier Möglichkeiten, ihrer eigenen und anderen Kulturen zu begegnen und sich dadurch repräsentiert zu fühlen. ( |
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