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Evangelisch-lutherische Kindertagesstätte mit Familienzentrum an der Corvinuskirche HannoverInhaltsverzeichnisAusgangslage und ZielsetzungUm den Kindern mehr Bewegungsfreiheit und Entscheidungsmöglichkeiten zu geben, arbeiten wir offen. Stammgruppen und Bezugspersonen sichern eine stabile Beziehungsstruktur. Beziehung und Einfühlungsvermögen spielen in der konzeptionellen Orientierung eine besondere Rolle. Schon bei der Anmeldung und Eingewöhnung soll jede Familie spüren, dass sie willkommen ist. Von Anfang an bemühen wir uns um eine stabile Beziehung zu dem Kind und seinen Eltern. Nach Möglichkeit sollte ein Elternteil in der ersten Zeit das Kind begleiten. Eine Erzieherin der Stammgruppe bietet sich dem Kind an, sie nimmt sich besonders viel Zeit für das Kind, aber auch für dessen Eltern. Von dieser Grundlage aus traut sich das Kind, Lernschritte zu machen. Wählt sich das Kind in der nächsten Zeit allerdings eine andere Bezugsperson, so ändert sich die Zuständigkeit. Wenn dieser Anfang gelingt, trägt die Beziehung über die ganze Kindergartenzeit. Wesentlich dabei ist, dass das Kind sich anerkannt fühlt. Wertschätzung seiner besonderen einzigartigen Sichtweise der Welt, Wertschätzung seiner Arbeiten und Respekt ihm gegenüber sind unverzichtbare Bestandteile der Haltung der Fachkräfte. Diese kindzentrierten und beziehungsstärkenden Prinzipien fand das Team in den 80er Jahren in der offenen Arbeit. Seit zehn Jahren orientieren wir uns stark an der Pädagogik aus Reggio Emilia. Besonders die Philosophie der "Reggianer" hat uns geprägt. Wir stärken die Vielfalt der kindlichen Ausdrucksformen (100 Sprachen) durch intensive Projekte, in die auch Eltern unterschiedlich eingebunden sind. Die Öffnung zum Stadtteil ist ebenfalls wesentlicher Bestandteil unseres Konzepts. |
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