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„Leben und spielen in der Fichtnerstraße – Wohnumfeldverbesserung in der Fichtner-/ Oestmannstraße“ – Kassel

Inhaltsverzeichnis

Ausgangslage und Zielsetzung

Die Kasseler Nordstadt ist bis heute durch die Entstehung der Henschel-Werke zu Beginn des 19. Jahrhunderts geprägt. Vis à Vis mit den Gewerbe- und Fabrikations­flächen entstanden zu den verschiedensten Zeiten Wohnquartiere für die Arbeiter und Angestellten. Die Henschelhäuser in der Fichtnerstraße sind heute durch einen hohen Wohnungsleerstand gekennzeichnet; ganze Gebäudezeilen sind von außen verwahrlost und die Freiflächen bieten kaum Aufenthaltsqualität für die Kinder und Jugendlichen des Stadtteils. Diese leiden nicht nur unter dem negativen Quartiers­image, sondern auch unter dem Mangel an nicht oder nur wenig vorhandenen Spiel- und Entfaltungsmöglichkeiten. Unter dem Leitbild „Kassel ist eine kinder- und ju­gendfreundliche Stadt“ entschied man sich im Jahr 2003 einen Kinder- und Jugend­treff in einer kostenfrei zur Verfügung gestellten Wohnung zu schaffen und den Au­ßenraum mit mehreren Spielgeräten zu gestalten. Das Projekt hatte zum Ziel, zum einen die Lebensqualität im Quartier nachhaltig zu verbessern und damit eine posi­tive Identifikation mit dem eigenen Viertel zu erzeugen; zum anderen sollte die Not­wendigkeit eines familienfreundlichen Gesamt- und Wohnkonzeptes für die Fichtner-Oestmann-Siedlung betont und in der Öffentlichkeit präsent bleiben.

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Kontakt

Bettina Malorny
Mühlengasse 1
34125 Kassel
Tel.: 0561 7875-254
Email: › tina.malorny@t-online.de
Internet: » www.kinderundjugendbuero.de

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