Die Organisation und Durchführung des Schullebens gehört zur Aufgabe aller Beteiligten. Deswegen bemüht sich die Schule darum, dass die Meinungen der Eltern und Schüler bei wichtigen Entscheidungen berücksichtigt werden.
Das Projekt "Selbstwirksamkeit"
An der Klosterbergschule Bad Berka wurde über fast drei Jahre am Programm Selbstwirksamkeitsförderung gearbeitet. Ziel war die Verbesserung der Lernmotivation, des Schulklimas und des Leitungsniveaus der Schülerschaft. Selbstwirksamkeit beinhaltet, eigene kompetente Handlungen ausführen zu können. Personen mit einem starken Glauben an die eigene Kompetenz legen größere Ausdauer bei der Bewältigung von Aufgaben an den Tag, sind also motivierter und erfolgreicher. mehr »
Das Schülermentorensystem - Verantwortungsübernahme zur Verbesserung des Schulklimas
Am Gymnasium Haldensleben wurde aus dem Unterricht heraus ein Schülermentorensystem entwickelt. Am Ende der Einheit "Mobbing als Gruppenphänomen", wurde handlungsorientiert gefragt: "Was kann man an der Schule machen, um das Schulklima im Bereich der Beziehungs- und Umgangsformen wirksam zu verbessern?"
Die Mentor/-innen werden innerhalb des Unterrichts im Fach Psychologie und durch Mentorenschulungen ausgebildet und begleitet. mehr »
Das Stufenparlament als Vorläufer des Schülerparlaments
Aufbauend auf basisdemokratischen Klassenräten können Schüler/-innen der Erich Kästner Regionalschule intensiver am Schulleben in Form eines Schülerparlamentes (Stufenparlamentes) partizipieren. Wir, Schüler/-innen und Lehrer/-innen, haben positive Erfahrungen gesammelt. Grundlagen sind unser Sylt-Konzept und die Teamstruktur des Lehrerkollegiums. mehr »
Elternseminare zum Methodentraining
Die Gesamtschule Gummersbach-Derschlag führt in enger Verbindung mit dem Schulprogrammschwerpunkt „Anbahnung von Schlüsselqualifikationen“ eine Seminarreihe zum Methodentraining für Eltern durch. Die Themen der drei Elternseminare sind: 1. „Mit allen Sinnen lernen“, 2. „Vorbereitung von Klassenarbeiten“ und 3. „Motivation - Konzentration - Entspannung“. Zu den Inhalten des ersten Seminars zählen u.a. die Bestimmung des Lerntyps, Umgang mit Informationen sowie das Kennenlernen von Gedächtnistechniken. Im zweiten Seminar gestalten die Eltern Lernplakate für die Vorbereitung von Klassenarbeiten. Im dritten Seminar erproben sie ausgewählte Entspannungs- und Konzentrationstechniken und sammeln eigene Erfahrungen. mehr »
Entwicklung einer Projektkultur als Teil von Schul- und Unterrichtsentwicklung
Eine Projektwoche im Schuljahr 2003/2004 zum Thema "Schule unser Lebensraum" der Willy-Brandt-Schule in Kassel (berufliche Schule) hat wichtige Anstöße für die Weiterentwicklung der Schule gegeben: sie war Ausgangspunkt und Grundlage, den Projektunterricht, die Projektkultur an der WBS umfassend auszubauen; dies konnte in der Form nur durch die intensive Einbeziehung des Kollegiums und auch der Schüler/-innen gelingen und wurde so zu einem zentralen Beitrag zur Schulentwicklung an der WBS insgesamt. mehr »
Handlungsorientierte Elternabende
An der Leopold-Ullstein-Realschule werden handlungsorientierte Elternabende durchgeführt. Themenbereiche, die alle Eltern einer Jahrgangsstufe betreffen, werden den Eltern in einer Arbeits- und Kooperationsform dargeboten, bei der sie gleichzeitig einen Einblick in die didaktisch-methodische Arbeit der Schule mit ihren Kindern erhalten, die sich vergleichbarer Methoden bedient. Für die zuständigen Lehrerinnen und Lehrer steht ein ganzes Set (s. Materialien) von Mitteln und Hinweisen zu Planung, Organisation, Durchführung und Auswertung dieser Veranstaltungen zur Verfügung. Sie werden auch eingehend auf ihre Moderatorenrolle und die Verbesserung der Prozess- und Ergebnisqualität vorbereitet, damit sie diese Elternabende professionell und zur Zufriedenheit aller Beteiligten gestalten können. mehr »
Rechte und Pflichten für Eltern, Lehrpersonen und Schüler/innen
An der Albert-Schweitzer-Schule, Langen verstehen sich Eltern und Lehrkräfte als Partner in der Erziehung der Kinder. Als Grundlage für die Zusammenarbeit wurden "Rechte und Pflichten für Eltern" erarbeitet. Sie sind zusammen mit den "Rechten und Pflichten für Schüler/-innen" und den "Rechten und Pflichten für Lehrerinnen und Lehrer" ein wesentlicher Kern des Schulprogramms. Im Zentrum des hier beschriebenen Praxisbausteins steht der partizipative Prozess der Erarbeitung. mehr »
Schüler für Schüler - Service Learning für Engagement und Verantwortungsübernahme von Schülern im Schulleben
An der Schillerschule in Münsingen gestalten Schüler/-innen das Schulleben aktiv mit. Schüler/-innen der 8. Klassen bieten eine Mittagsbetreuung in Form von Aktivitäten für die Klassen 5 bis 7 der Ganztagsschule an. Die Planung, Organisation und Durchführung eines einmal jährlich stattfindenden Sport- und Spieletags liegt ebenfalls in der Hand dieser Jahrgangsstufe. Die Schüler/-innen der 9. Klassen planen und kochen in der eigenen Schulküche im Rahmen ihres HTW-Unterrichts (Hauswirtschaft - textiles Werken) das Mittagessen für die Ganztagsschüler. mehr »
Schüler-Lehrer-Elterngespräche zur individuellen Förderung
An der Offenen Schule Waldau (OSW) werden einmal im Jahr zum Halbjaherswechsel im Februar Beratungsgespräche mit Schülerinnen und Schülern sowie deren Eltern durchgeführt. Das Ergebnis wird in sogenannten Beratungsmappen festgehalten, die von der OSW als Instrument zur Begleitung der Schullaufbahn- und Berufsberatung eingeführt worden sind. Für die Beratungsgespräche werden Schüler und ihre Eltern für je ca. eine halbe Stunde in die Schule bestellt (Informationsschreiben). Im gemeinsamen Gespräch mit den beiden Klassenlehrern wird über das Arbeits- und Sozialverhalten in den Fächern und über den Fortschritt des selbstständigen Lernens gesprochen. Auch werden Weichen für die weitere Schullaufbahn gestellt. Gute Vorsätze, Vereinbarungen und Ratschläge werden... mehr »
Schülerrat und Schülervollversammlung als Meilensteine auf dem Weg zum Schülerforum
In der Salzmannschule, einer Förderschule für lernbehinderte Schüler/-innen in Magdeburg, leiten und gestalten die Schülerratsmitglieder die bisher vom Lehrpersonal stark gesteuerte Arbeit des Schülerrates nun zunehmend selbst. Dies gelang mit Hilfe von Fortbildungen mit qualifizierten Schülerratstrainern und durch das Prinzip "Schüler lernen von Schülern". Das Zwischenziel, eine gut funktionierende Schülervollversammlung, wurde bereits erreicht und die Anstrengungen zielen darauf, ein Schülerforum zu entwickeln, das qualitativ auf einer höheren Stufe agiert als die Schülervollversammlung. mehr »
Vorschulischer Elterngesprächskreis als Baustein der Elternarbeit im Übergang vom Kindergarten in die Grundschule
Die Grundschule Kleine Kielstraße in Dortmund lädt im Rahmen ihres Schulentwicklungsschwerpunkts „Eltern stärken – Erziehungspartnerschaften ernst nehmen“ (Cluster „Schulprogramm“; Flyer) Eltern der zukünftigen Schulanfänger zum vorschulischen Elterngesprächskreis (EGK) ein (Einladung Elterngesprächskreis). Die Schule bietet den Eltern damit bereits in der Phase des Übergangs zwischen Kindergarten und Schuleintritt eine intensive und präventive Unterstützungsarbeit an. In den von Lehrerinnen moderierten... mehr »