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Jugendstadtrat Solingen

Inhaltsverzeichnis

Ergebnisse

Die exemplarische Darstellung wichtiger Meilensteine in der Arbeit des Jugendstadtrates verdeutlicht den Erfolg des Beteiligungsvorhabens in Solingen:

Rollhaus

Im ehemaligen Mühlenhof-Kino in der Solinger Innenstadt wurde im Jahr 2000 eine 400 Quadratmeter große Trendsporthalle eröffnet. „Rollhaus“ heißt die Jugendeinrichtung, die mit Halfpipe und Mini-Ramps sowohl Skateboard- und BMX-Fahrer als auch Inline-Skater anzieht. Mit unter einem Dach ist das Jugendcafé. Das Rollhaus ist heute mehr als eine Trendsporthalle: Hier finden Konzerte und Partys statt („All you can dance“), werden Graffiti-Ausstellungen veranstaltet oder Workshops durchgeführt. Außerdem werden hier Kindergeburtstage gefeiert und Skate-Kurse angeboten. Ein wichtiges Event ist der Skate- und BMX-Contest, der mit den Stadtwerken Solingen organisiert wird und viele Teilnehmer und Zuschauer aus der Region anzieht.

Sternmarsch

Am Gedenktag des Solinger Brandanschlages stellt der Jugendstadtrat gemeinsam mit Schülervertretern jährlich eine Demonstration gegen Rassismus auf die Beine. Beobachter gehen von 4000 Demonstranten aus.

Blockhaus

Weil im Stadtteil Aufderhöhe immer mehr Wohnsiedlungen entstehen, wächst die Zahl der Anwohner. Auch immer mehr Jugendliche leben in dem Stadtteil, für die es jedoch nur einen einzigen, restlos überlaufenen Jugendtreff gab.

Gemeinsam mit der Bezirksvertretung suchten die Besucher des Jugendtreffs und die Anwohner nach Lösungen. Die Idee war, ein so genanntes Blockhaus aus einer Musterausstellung aufbauen zu lassen, für das jedoch die Kosten in Höhe von 40.000 Euro aufgetrieben werden mussten.

Die Jugendlichen starteten im Sommer 2005 eine Unterschriften-Aktion für zusätzliche Räumlichkeiten und nahmen Kontakt mit dem Jugendstadtrat auf. Drei Jugendstadträte gründeten daraufhin eine Projektgruppe und organisierten Aktionen, wie z. B. eine Podiumsdiskussion oder ein Benefizkonzert, um sich für das Anliegen stark zu machen.

Mit dem Benefizkonzert „Push Party“ am 2. Dezember 2005 kam ein Erlös von 261 Euro zusammen, der durch eine Privatperson auf 300 Euro aufgerundet wurde. Dieser Einsatz löste eine Spendenlawine aus, die solange andauerte, bis das Geld für das Blockhaus zusammen gekommen war: Parteien, Bezirksvertretung, Firmen, Vereine (die entscheidende Summe von 20.000 Euro kam vom Verein Impuls e. V.) und eine Wohnungsgenossenschaft spendeten. Mitarbeiter von Beschäftigungsprojekten und ansässigen Firmen, die auf eine Bezahlung verzichteten, bauten das Blockhaus gemeinsam auf.

Nachtexpresslinie

Ein Jahr lang erarbeiteten die ersten Jugendstadträte ein Konzept für eine Nachtexpresslinie und legten fest, wo die Linien ihrer Meinung nach entlang fahren sollten. Das Konzept wird von den späteren Jugendstadträten übernommen, weiter verfolgt und unterstützt.

Die Stadtwerke Solingen berücksichtigten in der Entwicklung der Linien die Ideen der Jugendlichen. Nach dem Konzept sollten sieben Linien schrittweise an den Start gehen. Die ersten Linien wurden 1999 eingeführt, inzwischen fahren fünf Nachtexpresse jeweils vier Mal in der Nacht. Die Fahrpläne sind aufeinander abgestimmt, so dass ein Umsteigen in der Stadtmitte problemlos möglich ist.

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Kontakt

Jens Stuhldreier

Burgstr. 101

42655 Solingen

Tel.: 0212-2902760

E-Mail: › j.stuhldreier@solingen.de

Internet: » www.jugendstadtrat.de

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