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Evangelisch-lutherische Kindertagesstätte mit Familienzentrum an der Corvinuskirche HannoverInhaltsverzeichnisFörderliche und hinderliche BedingungenEine vertrauensvolle Begegnung zu ermöglichen und individuelle Lösungen zu suchen kostet Zeit. Manchmal gelingt es, dass Eltern sich öffnen, manchmal können sie nicht erreicht werden. Die Fachkräfte müssen erleben, dass sie dann auch den Kindern nur begrenzt helfen können. Damit sie ihre Begrenzungen ertragen können, stärken sie sich gegenseitig, z. B. an gemeinsamen Studientagen. Was wir wissen und was wir können, ist in den schlechter werdenden Rahmenbedingungen nicht alles umsetzbar. Regelmäßige Supervision, qualifiziertes, kontinuierlich sich fortbildendes Personal und vor allem ein ausreichendes Stundenkontingent sind nötig, um wirklich jedes Kind mitnehmen zu können. Dann lässt sich auch eine Zusammenarbeit mit Kinderärzten, Jugendamt und den Schulen erfolgreich entwickeln. Bildungseinrichtungen für junge Kinder und ihre Eltern müssen genügend Zeit und Strukturen zur Reflexion und Positionierung der pädagogischen Arbeit bekommen. Die Kinder richten sich stärker auf das Vorbild, die Emotionalität, die Beziehung zur Erzieherin aus als z. B. auf die sprachlichen Äußerungen, deshalb brauchen Erzieherinnen Zeit, sich selbst zu klären und stärkende Teamverbindungen zu entwickeln. Dazu ist auch Kontinuität im Team förderlich, also möglichst unbefristete Verträge. |
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