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Qualitätsbereich 2: Lernen und Lehren

Das oben beschriebene Verständnis des Qualitätsbereichs „Ergebnisse“ muss seinen Widerhall in den Prozessbereichen finden. Der Qualitätsbereich „Lernen und Lehren“ stellt deshalb über sechs Kriterien die Lern- und Lehrprozesse in den Mittelpunkt.
Gute Schulen im Sinne des SEIS-Qualitätsverständnisses verfügen über ein abgestimmtes schulinternes Curriculum, umfangreiche Unterstützungsangebote, Methodenvielfalt und eine transparente Leistungsbewertung. Neben einem gemeinsam entwickelten Lehrplan herrscht im Lehrerkollegium Konsens über die Vermittlung überfachlicher Fähigkeiten. Die Lehrkräfte leiten daraus ihre Maßnahmen für die fachliche und didaktische Gestaltung von Lernprozessen im Unterricht ab.

Schulinternes Curriculum

Das „schulinterne Curriculum“ ist als Basis-Kriterium zu betrachten. Die gemeinsame Entwicklung eines Lehrplanes trägt zur Kontinuität von Lehr- und Lernprozessen bei. Lehrer stimmen sich bei der Vermittlung überfachlicher Fähigkeiten ab und bereiten Unterrichtsreihen und (fächerübergreifende) Projekte gemeinsam vor und nach. Damit helfen sie Schülern zu erkennen, wie Unterrichtsinhalte verschiedener Fächer miteinander zusammenhängen. mehr »

 
 

Schülerunterstützung und -förderung

Das Unterstützungsangebot der Schule hilft allen Schülern dabei, gute Leistungen zu erbringen. Interessen, besondere Begabungen oder Lernschwierigkeiten der Schüler finden in zusätzlichen Aktivitäten und individuellen Fördermaßnahmen ihre Berücksichtigung. Schüler erhalten regelmäßige Rückmeldungen über ihre Arbeit im Unterricht. Der interkulturelle Aspekt wird durch vielfältige nationale und internationale Begegnungsmöglichkeiten abgedeckt. mehr »

 
 

Fachliche und didaktische Gestaltung von Lernen im Unterricht

Bei diesem Kriterium steht der Aspekt der Methodenvielfalt im Vordergrund. Das bedeutet, dass Lehrer verschiedene Lehr- und Lernmethoden in ihrem Unterricht einsetzen, um Schülern ein breites Spektrum an Erfahrungsmöglichkeiten zu bieten. mehr »

 
 

Selbstbestimmtes und selbstgesteuertes Lernen

Die selbstbestimmte Steuerung von Lernprozessen bedeutet vor allem, dass Schüler verschiedene Strategien anwenden können, um Lernerfolge zu erzielen. Es kann Schülern dabei helfen ihre Eigenständigkeit zu fördern, wenn sie mit anderen über ihre Gedanken sprechen, wenn sie ein Problem lösen, selbstständig Entscheidungen treffen und beim Denken und Handeln Neues ausprobieren. mehr »

 
 

Gestaltung von Beziehungen, Lernzeit und Lernumgebung

Lehrer sollten ausreichend Zeit haben, sich um ihre Schüler zu kümmern. Sie bemühen sich um positive Beziehungen zu den Schülern sowie der Schüler untereinander. Der Aufbau positiver Beziehungsstrukturen verbessert das Schulklima und fördert soziale Kompetenzen. Schüler lernen, eine Gruppe zu leiten, dabei zu helfen, Meinungsverschiedenheiten zu klären und gut mit Schülern zusammenzuarbeiten, die anders sind. mehr »

 
 

Leistungsanforderungen und Leistungsbewertung

Zu den leitenden Prinzipien dieses Kriteriums gehören gemeinsame Grundsätze und hohe Maßstäbe. Anhand von Ergebnissen der Lernerfolgskontrollen erhalten Schüler Anregungen zur Verbesserung ihrer Arbeit. Zur Reflexion und Evaluation der eigenen Leistung dokumentieren Schüler ihre Arbeit und orientieren sich dabei an gemeinsamen Bewertungskriterien. mehr »

 
 

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