Unter dem Kriterium Personale Kompetenz werden all jene Fähigkeiten gefasst, die Schüler erwerben sollen, um mit anderen respektvoll zu interagieren. Die Schule steht in der Verpflichtung, diese Fähigkeiten zu fördern. Sie trägt auch dazu bei, dass Selbstbewusstsein und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten aufgebaut werden können.
Sozialtraining als Baustein einer umfassenden Kompetenzvermittlung an der Staudinger-Gesamtschule
Mit einem Bündel von Maßnahmen bemühen wir uns an der Staudinger-Gesamtschule um eine systematische Vermittlung von Sozial-, Personal- und Methodenkompetenzen. mehr »
Das Schülermentorensystem - Verantwortungsübernahme zur Verbesserung des Schulklimas
Am Gymnasium Haldensleben wurde aus dem Unterricht heraus ein Schülermentorensystem entwickelt. Am Ende der Einheit "Mobbing als Gruppenphänomen", wurde handlungsorientiert gefragt: "Was kann man an der Schule machen, um das Schulklima im Bereich der Beziehungs- und Umgangsformen wirksam zu verbessern?"
Die Mentor/-innen werden innerhalb des Unterrichts im Fach Psychologie und durch Mentorenschulungen ausgebildet und begleitet. mehr »
Interaktionsstunden - soziales Lernen im Stundenplan
An der Aue-Schule (Grundschule) in Dietzenbach wird in allen Klassen einmal wöchentlich eine Interaktionsstunde durchgeführt. Dort werden soziale Kompetenzen, Konfliktfähigkeit und Demokratieverständnis mit den Kindern trainiert und weiterentwickelt. Dieser präventiv orientierte Ansatz hat wesentlich zur Entwicklung einer konstruktiven Konfliktkultur an der Schule geführt, wird vom Gesamtkollegium aktiv mitgetragen und von der Elternschaft unterstützt. mehr »
Mediationsangebot für SchülerInnen in den Pausen
Streit und Konflikte gibt es in jeder Schule. In der Johann-Hinrich-Wichern-Schule, Förderschule in Frankfurt, wurden Sie jedoch häufig so intensiv in den Unterricht getragen, dass man kaum zum Unterrichten kam. Die Idee der Pausenmediation sollte helfen, einen Ort zu finden, an dem konstruktive Konfliktklärung ihren Raum finden sollte. mehr »
Schüler für Schüler - Service Learning für Engagement und Verantwortungsübernahme von Schülern im Schulleben
An der Schillerschule in Münsingen gestalten Schüler/-innen das Schulleben aktiv mit. Schüler/-innen der 8. Klassen bieten eine Mittagsbetreuung in Form von Aktivitäten für die Klassen 5 bis 7 der Ganztagsschule an. Die Planung, Organisation und Durchführung eines einmal jährlich stattfindenden Sport- und Spieletags liegt ebenfalls in der Hand dieser Jahrgangsstufe. Die Schüler/-innen der 9. Klassen planen und kochen in der eigenen Schulküche im Rahmen ihres HTW-Unterrichts (Hauswirtschaft - textiles Werken) das Mittagessen für die Ganztagsschüler. mehr »
Service Learning-Projekte für mehr demokratisches Miteinander in Schule und Gemeinde
"Durch Service Learning entsteht Verantwortungsübernahme, Kommunikation und demokratisches Miteinander in der Schule und mit Mitgliedern der Gemeinde".
An der Realschule im Bildungszentrum Salem führten Schüler/-innen mehrere Projekte durch, die anderen Schüler/-innen in der Schule und Senior/-innen in einem Seniorenstift zugute kamen: z. B. organisierten die 8./9. Klasse die "11er-Pause" mit Spiel und Sport für die 5. und 6. Klassen, die Schule wurde verschönert und Schüler/-innen der 10. Klasse gaben Kurse in einem Seniorenwohnstift zum Umgang mit Computer und Handy. mehr »
Soziales Lernen als Unterrichtsfach im Rahmen eines präventiven Gesamtkonzeptes
An der Gutenbergschule in Darmstadt ist 2001 ein Unterrichtsfach "Soziales Lernen - SoLe" eingeführt worden. Es ist Bestandteil eines Präventionsansatzes an unserer Schule. Mittlerweile (2006) wird das Fach zum einen in den Klassenstufen 5 bis 7 unterrichtet und zum anderen mit bereits bestehenden Konzepte sozialen Lernens zu einem Gesamtkonzept "Vom Sozialen Lernen zum Sozialen Handeln" weiter entwickelt werden. mehr »
Soziales Lernen durch "Sozialziele-Katalog" und "Teampinboard"
In der Schule für Erziehungshilfe Schnaittach ist das soziale Lernen ein zentrales Anliegen und somit ein eigenständiges Lernfeld. Als Schwerpunkt im Bereich der Unterrichtsentwicklung ist das soziale Lernen eingebettet in Maßnahmen der Personal- und der Organisationsentwicklung (Schulentwicklung Schnaittach). Im Schulprogramm ist das soziale Lernen als Leitsatz verankert (Schulprogrammauszug Leitsatz). Er wird mit Hilfe der selbst entwickelten Instrumente Sozialziele-Katalog (Schulprogrammauszug Sozialziele-Katalog; Sozialfertigkeiten) und TeamPinBoard (TPB) im Schulalltag konsequent umgesetzt: Klare Regeln und transparente Maßstäbe für das soziale Verhalten greifen nicht nur als abstrakte Vereinbarungen... mehr »
Sozialpraktikum in Eberswalde: Dialog zwischen Jung und Alt
Im "Generationstreff" an der Goethe-Oberschule besuchen alle Schüler/-innen der 8. Klassen mehrere Wochen lang ihre Seniorin bzw. ihren Senioren. Durch die Begegnung mit älteren Menschen überwinden die Mädchen und Jungen ihre Unsicherheit vor "Anderen", entwickeln Toleranz und Mitgefühl, lernen Gespräche zu führen und zugleich die Geschichte ihrer Stadt besser kennen. mehr »
Streitschlichterprogramm für Grundschulen
Die Volksschule Aichach-Nord hat 1999 ein Streitschlichterprogramm speziell für Grundschulen entwickelt. Dahinter stand die Überzeugung, dass soziales Verhalten gelernt werden muss. Die Kinder sollten lernen, alltägliche, für Grundschulkinder typische Konfliktsituationen vor allem auf dem Pausenhof selbst zu regeln. Heute sind tagtäglich mehrere Schülerinnen und Schüler der 4. Klasse im Einsatz. Bei aktuellen Konflikten helfen sie ihren Mitschülern, eine für beide Konfliktparteien zufrieden stellende Lösungen zu finden. Die Lösungserarbeitung erfolgt über einen mehrschrittigen Prozess, den die Schüler zuvor in einem ca. 30-stündigen Kurs erlernt haben. Der Kurs wird in einer... mehr »
Trainingswoche Zivilcourage - Übungen und Rollenspiele mit Berufsschülern
Im Rahmen der zentralen Projektwoche der Berufliche Schule des Landkreises Mecklenburg-Strelitz, führen Auszubildende ein Zivilcouragetraining durch, das neben theoretischen Grundlagenwissen vor allem praktische Tipps und Handlungsstrategien erarbeiten und vermitteln will. mehr »
Verantwortungsübernahme von Grundschülern in der Gemeinde
Die Kleine Grundschule Dippmannsdorf entwickelt und fördert mit Hilfe externer Kooperationspartner soziales und ehrenamtliches Engagement bei Schülerinnen und Schülern. Dabei sind reale Probleme der Heimatgemeinden der Schüler/innen Ausgangspunkte, die dann im Unterricht und in Projektarbeit eine Rolle spielen. Dieser Praxisbaustein gibt einen Einblick in die Realisierung entsprechender Lernfelder. mehr »
„Kommunikation und Sozialkompetenz“ als Unterrichtsfach
Das Fach „Kommunikation und Sozialkompetenz“, genannt KoSo®, wird als 2-stündiges Pflichtfach zwei Jahre unterrichtet und anschließend im Kurssystem angeboten. Es hat den gleichen Stellenwert wie andere Fächer (Abiturfach!) und gilt – neben dem Coachingsystem – als profilgebend für die Sir-Karl-Popper-Schule (SKPS). Die Förderung der personalen und sozialen Kompetenz der Kinder steht im Mittelpunkt des Ansatzes der SKPS zur Begabungsförderung. Interessierte Kollegen und Kolleginnen der SKPS und anderer Schulen nehmen an Fortbildungsbausteinen oder an einer speziellen Weiterbildung teil. mehr »