Die Schulzeit ist ein für die Zukunft von Kindern und Jugendlichen entscheidender Lebensabschnitt. Deshalb unterstützt die Bertelsmann Stiftung Schulen dabei, bessere Lernmöglichkeiten für alle Kinder und Jugendlichen zu schaffen und zu gewährleisten.
Wir setzen bei unseren Aktivitäten zunächst bei der einzelnen Schule an. Damit Schulen ihre Qualität verbessern können, müssen sie wissen, wie gut ihre eigene Schule ist. Nur so können sie anschließend entsprechend ihrer individuellen Situation und ihren eigenen Zielen handeln. Das ist auch der Ausgangspunkt für das Projekt „Bessere Qualität in allen Schulen“. Das Projekt will Schulen die Selbstevaluation – und damit eine Standortbestimmung – möglichst einfach machen.
Aus diesem Grund ist das Instrument „Selbstevaluation in Schulen“ (SEIS) entwickelt worden. Das Instrument, das aus Fragebögen für Schüler, Lehrer, Eltern, Ausbilder und sonstige Mitarbeiter besteht, gründet auf einem international tragfähigen Verständnis von Schulqualität. Dieses Verständnis wurde von einem Team von internationalen Bildungsexperten und Praktikern entwickelt und bietet eine Orientierungshilfe im Schulentwicklungsprozess. Es beinhaltet fünf Dimensionen, die Schulqualität ganzheitlich erfassen helfen: Bildungs- und Erziehungsauftrag, Lernen und Lehren, Führung und Management, Schulklima und Schulkultur sowie Zufriedenheit. Dieses Qualitätsverständnis bildet gleichzeitig auch den Gliederungsrahmen für den Schulbereich in der Toolbox.
Mithilfe der Daten, die durch das Instrument erhoben werden, wird Schulqualität messbar. Der Bericht, den jede Schule erhält, zeigt Schulen, wo Stärken und Schwächen liegen und macht den Schulentwicklungsprozess steuerbar.
Es gibt auch in Deutschland viele Beispiele für gute schulische Arbeit. Aber keine Schule ist so "perfekt", dass sie nicht von anderen lernen könnte. Deshalb stellen die Schulen, die bereits Erfahrung mit Qualitätsentwicklung gewonnen haben, ihre Ansätze und Materialen in der Toolbox anderen Schulen zur Verfügung.
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