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Die selbstbestimmte Steuerung von Lernprozessen bedeutet vor allem, dass Schüler verschiedene Strategien anwenden können, um Lernerfolge zu erzielen. Es kann Schülern dabei helfen ihre Eigenständigkeit zu fördern, wenn sie mit anderen über ihre Gedanken sprechen, wenn sie ein Problem lösen, selbstständig Entscheidungen treffen und beim Denken und Handeln Neues ausprobieren.
Arbeit mit einem Methodencurriculum in der Grundschule
In Zusammenhang mit der Entwicklung eines jahrgangsübergreifenden Unterrichtsansatzes hat die Thomas-Mann-Grundschule im Jahr 2000 mit der Erarbeitung eines schulinternen Kompetenzcurriculums begonnen. Seit 2001 hat sie ein eigenes Methodencurriculum zur schulinternen verbindlichen Arbeitsgrundlage erklärt, erprobt und überarbeitet. Die spezifischen Methoden und Arbeitstechniken zu definierten Methodenschwerpunkten werden explizit z.B. in einer Komplexwoche und an Methodentrainingstagen sowie implizit im Unterricht aller Fächer vermittelt und in selbstständigen Lernzeiten von den Schülerinnen und Schülern eingesetzt. Die Lernerfolge der Schüler in der Methodenkompetenz finden Eingang in die Bewertung. mehr »
Beratungsgespräche zur Auswertung und Planung von Lernprozessen
Im Beratungskonzept der "Stadt-als-Schule Berlin" kommt den seit 2001 zweimal im Jahr stattfindenden Beratungsgesprächen eine Schlüsselrolle zu. Gegenstand der gemeinsamen Auswertung und Planung von Lernprozessen und -ergebnissen durch den Lehrer und den Schüler sind vor allem die mit dem weitgehend selbst gesteuerten "Praxislernen" (Struktur Bildungsangebot; Konzeption Bildungsansatz) verbundenen Selbst-, Sozial- und Sachkompetenzen (Weg zur Allgemeinbildung). mehr »
Das Projekt "Selbstwirksamkeit"
An der Klosterbergschule Bad Berka wurde über fast drei Jahre am Programm Selbstwirksamkeitsförderung gearbeitet. Ziel war die Verbesserung der Lernmotivation, des Schulklimas und des Leitungsniveaus der Schülerschaft. Selbstwirksamkeit beinhaltet, eigene kompetente Handlungen ausführen zu können. Personen mit einem starken Glauben an die eigene Kompetenz legen größere Ausdauer bei der Bewältigung von Aufgaben an den Tag, sind also motivierter und erfolgreicher. mehr »
Die Webbasierte Schulplattform S i L - ein Arbeitsmittel für individualisierenden Unterricht
Die Webbasierte Schulplattform S i L entstand aus der Idee, mit Hilfe neuer IuK-Technologien die Professionalität organisatorischer und formaler Vorgänge im Schulalltag zu gewährleisten und den Umgang mit heterogenen Lerngruppen und Binnendifferenzierung sowie die Diagnose und Förderung von Lernenden mit individuellem Förderbedarf zu unterstützen. Dafür wurde an der Schule für individuelles Lernen eine passwortgeschützte Online-Plattform geschaffen, die aus einzelnen Modulen für die Unterrichtsgestaltung und -organisation, Modulen für die Verwaltung von Schülerdaten und Modulen für die Kommunikation zwischen Lehrern, Eltern und Schülen besteht... mehr »
Entwicklung einer Projektkultur als Teil von Schul- und Unterrichtsentwicklung
Eine Projektwoche im Schuljahr 2003/2004 zum Thema "Schule unser Lebensraum" der Willy-Brandt-Schule in Kassel (berufliche Schule) hat wichtige Anstöße für die Weiterentwicklung der Schule gegeben: sie war Ausgangspunkt und Grundlage, den Projektunterricht, die Projektkultur an der WBS umfassend auszubauen; dies konnte in der Form nur durch die intensive Einbeziehung des Kollegiums und auch der Schüler/-innen gelingen und wurde so zu einem zentralen Beitrag zur Schulentwicklung an der WBS insgesamt. mehr »
Förderung von Lernkompetenz durch ein fächerübergreifendes Curriculum "Lernkompentenz"
Die Realschule Enger hat ein umfassendes fächerübergreifendes Curriculum zur systematischen Anbahnung von Lernkompetenz bei Schülern entwickelt. Das Curriculum Lernkompetenz basiert auf Kompetenz-Bausteinen zu einzelnen methodischen, kommunikativen und kooperativen Elementen. Die Inhalte der Bausteine werden mit den Schülern fächerunabhängig erarbeitet. Das systematische Üben und Anwenden der Inhalte der Kompetenz-Bausteine erfolgt anschließend in direkter enger Verknüpfung mit fachlichen Inhalten im Fachunterricht. Diese Verzahnung wird durch klare Zuständigkeiten und eine entwickelte Kooperationskultur ermöglicht. Die sich ständig erweiternden Kompetenzen erlauben und erfordern schließlich komplexe Lernarrangements, die den Schülerinnen und Schülern einen hohen Grad an Selbststeuerung ihres Lernprozesses und die Verknüpfung der Teilkompetenzen ermöglichen und abverlangen. Über regelmäßige schulinterne Fortbildung durch Bausteinexperten profitieren alle Kolleginnen und Kollegen im Wechsel als Fortbildner und als Lernende. mehr »
Lehren, lernen und evaluieren mit Portfolios
Seit 1996 werden Lernenden am Akademischen Gymnasium Innsbruck Portfolios als neues Lern- und (Selbst-)Bewertungsinstrument angeboten. Lernende bekommen durch Portfolios die Möglichkeit und die Autorität, ihr eigenes Lernen zu reflektieren, ihre Leistungsfähigkeit durch selbstgewählte Belegstücke, deren Auswahl sie kommentieren, innerhalb eines definierten Rahmens, unter Beweis zu stellen und eigene Lernziele für die Zukunft zu formulieren. Nach der Selbstbewertung wird das Portfolio den Lehrenden zur Bewertung vorgelegt. Diese Fremdbewertung erfolgt durch einen Bewertungsbogen und/oder einen persönlichen Feedback-Brief. Auch Schülerinnen und Schüler selbst geben ihren Mitschülern nach Präsentationen entsprechende Rückmeldungen. mehr »
Projektunterricht im Fächerverbund "Mensch, Natur und Kultur" in Klasse 3 und 4
An der Paul-Hindemith-Schule wird seit mehreren Jahren daran gearbeitet, eine neue Lernkultur zu entwickeln. Dazu gehört es, die Schülerinnen und Schüler in Planung und Gestaltung der Lernprozesse einzubeziehen und Möglichkeiten zum selbstständigen Lernen anzubieten. Bereits im Vorgriff auf die Bildungsplanreform 2004 haben wir den Fächerverbund "Mensch, Natur und Kultur" (MeNuK) eingeführt. Als dessen Kernstück bieten wir den 3.- und den 4.-Klässlern seit 2003/04 an einem Tag pro Woche klassenübergreifendes Lernen in Projekten an. mehr »
Selbstständiges Lernen in der Klasse als Lernwerkstatt
Vor Beginn des Schuljahres 1999/2000 bestand bei einer Reihe von Kolleginnen und Kollegen der Joseph-von-Eichendorff-Schule die Überzeugung, dass zur Überwindung des traditionellen Unterrichts neue Lernformen eingeführt und ausprobiert werden sollten. Dies sollte eine Antwort auf den wachsenden „Leidensdruck“ der Unterrichtenden sein, die zunehmend unmotivierte, mit den Mitteln des herkömmlichen Unterrichts nicht mehr zu erreichende Schüler vorfanden. Unsere Schule liegt im sozialen Brennpunkt Kasseler Osten, einem Stadtteil mit hoher Arbeitslosigkeit und vielen ausländischen Mitbewohnern. Uns wurde bewusst, dass nur Schüler, die in hohem Maße eigenverantwortliches und selbstständiges Arbeiten gelernt haben, den Anforderungen, die auf sie in ihrem Berufs- und Privatleben zukommen... mehr »
Vom Methodentraining zur selbstständigen Methodenanwendung
Ziel der Sekundarschule Hemingwaystraße in Halle ist die Befähigung der Schüler/-innen zur selbstständigen Anwendung ihrer Methodenkenntnisse auf veränderte Problemsituationen - und in diesem Sinne die Ausweitung individueller Handlungskompetenz. In Teilen des Kollegiums kann dabei an langjährige Erfahrungen mit der Entwicklung von Methodenkompetenz bei Schüler/-innen angeknüpft werden. mehr »
Kompetenzraster – eine neue Form der Leistungsbewertung
Am Institut Beatenberg wird die Gestaltung der Lernprozesse hin zu den Lernenden verlagert. Denn Lernen soll erfolgreich sein (Abb. Erfolgskreislauf 2004). Um diese Selbststeuerung zu ermöglichen, hat die Schule verschiedene Instrumente entwickelt und weiterentwickelt. Kompetenzraster sind eines davon. Mit ihrer Hilfe werden die Anforderungen eines Fachgebiets oder überfachlichen Kompetenzbereichs transparent gemacht. mehr »
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