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Strukturen sind eine wesentliche Voraussetzung für gelingende Partizipation. Besteht ein politischer Konsens zur Beteiligung von Kindern und Jugendlichen? Teilen Politik und Verwaltung ein gemeinsames Leitbild? Stehen ausreichend Ressourcen und qualifiziertes Personal zur Verfügung? Gibt es feste Ansprechpartner und wiederkehrende Beteiligungsanlässe? Von vielen Kommunen werden diese Fragen noch verneint werden müssen, denn die strukturelle Absicherung der Kinder- und Jugendbeteiligung steht noch am Anfang.  Aber es gibt auch viel versprechende Ansätze.

Die hier vorgestellten Projekte stellen Wege vor, um Beteiligungsprozesse strukturell abzusichern.

repräsentative Formen

Schülervertretungen oder -parlamente; kommunale Kinder- und Jugendparlamente oder -beiräte – das sind Möglichkeiten von repräsentativen Beteiligungsformen. Die Struktur der Erwachsenen wird dabei auf die Welt der jungen Menschen übertragen. Wenn diese Struktur mit den Ideen, Wünschen und Bedürfnissen der jungen Generation übereinstimmen, können sich daraus spannende Partizipationsprozesse entwickeln.

Die hier vorgestellten Beteiligungsvorhaben sind Beispiele erfolgreicher Praxis. mehr »

 
 

offene Formen

Neben den bekannten Beteiligungsmodellen, haben sich in den vergangenen Jahren Vorhaben etabliert wie Kinder- und Jugendforen, Zukunftswerkstätten oder Planungszirkel, die spontane und personell nicht eingegrenzte Teilnahmemöglichkeiten eröffnen. In diesen Angeboten wird an oft sehr konkreten Themen oder Problemen gearbeitet. Solche Projekte versuchen auf neuen Wegen ein Mehr an Beteiligung von Kindern und Jugendlichen zu erreichen. Aus ihnen heraus wird versucht, Einfluss auf Strukturen und anstehende Entscheidungen zu nehmen.

Die hier vorgestellten Vorhaben sind solche erfolgreichen Ansätze zur Qualitätsentwicklung von Kinder- und Jugendbeteiligung. mehr »

 
 

ganzheitliche Beteiligungsstrukturen

Beteiligung kann eine größte Nachhaltigkeit entwickeln, wenn repräsentative, offene und projektorientierte Formen zusammengeführt werden. Dabei werden die Vorteile und Chancen, die diese Vorhaben in sich tragen, genutzt, um Synergien zu schaffen und Beteiligung als einen umfassenden Prozess zur Entwicklung der Gesellschaft zu verstehen der die Anliegen von Kindern und Jugendlichen ernst nimmt und in Alltagspraxis überführt.

Die hier vorgestellten Beteiligungsvorhaben versuchen, einem solchen Ansatz zu folgen. mehr »

 
 

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