Ein wertschätzendes, soziales Klima in der Schule und in den Klassen setzt voraus, dass Schüler die Verhaltensregeln und Konsequenzen schlechten Benehmens kennen. Das Regelwerk sichert ferner den gerechten Umgang mit Schülern. Das körperliche und seelische Wohlbefinden der Schüler sowie eine gute Lehrer-Schüler-Beziehung sind den Lehrern wichtig.
Sozialtraining als Baustein einer umfassenden Kompetenzvermittlung an der Staudinger-Gesamtschule
Mit einem Bündel von Maßnahmen bemühen wir uns an der Staudinger-Gesamtschule um eine systematische Vermittlung von Sozial-, Personal- und Methodenkompetenzen. mehr »
Das Projekt "Selbstwirksamkeit"
An der Klosterbergschule Bad Berka wurde über fast drei Jahre am Programm Selbstwirksamkeitsförderung gearbeitet. Ziel war die Verbesserung der Lernmotivation, des Schulklimas und des Leitungsniveaus der Schülerschaft. Selbstwirksamkeit beinhaltet, eigene kompetente Handlungen ausführen zu können. Personen mit einem starken Glauben an die eigene Kompetenz legen größere Ausdauer bei der Bewältigung von Aufgaben an den Tag, sind also motivierter und erfolgreicher. mehr »
Das Schülermentorensystem - Verantwortungsübernahme zur Verbesserung des Schulklimas
Am Gymnasium Haldensleben wurde aus dem Unterricht heraus ein Schülermentorensystem entwickelt. Am Ende der Einheit "Mobbing als Gruppenphänomen", wurde handlungsorientiert gefragt: "Was kann man an der Schule machen, um das Schulklima im Bereich der Beziehungs- und Umgangsformen wirksam zu verbessern?"
Die Mentor/-innen werden innerhalb des Unterrichts im Fach Psychologie und durch Mentorenschulungen ausgebildet und begleitet. mehr »
Individuelle Erziehungsvereinbarungen - demokratischer Umgang mit Unterrichtsstörungen
Die Realschule am Oberen Schloss in Siegen geht mit der Entwicklung einer Kultur von Vereinbarungen einen neuen Weg zur Konfliktbewältigung, in dem die Beteiligten Vereinbarungen aushandeln, statt zu verordnen, die Mitverantwortung an die Beteiligten übertragen wird und die entwickelten Regeln wirklich akzeptiert werden. Die Erziehungsvereinbarungen werden eingebettet in ein Gesamtkonzept von Vereinbarungen, zu dem insbesondere auch eine Schulvereinbarung gehört. mehr »
Individuelle Erziehungsvereinbarungen - demokratischer Umgang mit Unterrichtsstörungen
Die Realschule am Oberen Schloss in Siegen geht mit der Entwicklung einer Kultur von Vereinbarungen einen neuen Weg zur Konfliktbewältigung, in dem die Beteiligten Vereinbarungen aushandeln, statt zu verordnen, die Mitverantwortung an die Beteiligten übertragen wird und die entwickelten Regeln wirklich akzeptiert werden. Die Erziehungsvereinbarungen werden eingebettet in ein Gesamtkonzept von Vereinbarungen, zu dem insbesondere auch eine Schulvereinbarung gehört. mehr »
Interaktionsstunden - soziales Lernen im Stundenplan
An der Aue-Schule (Grundschule) in Dietzenbach wird in allen Klassen einmal wöchentlich eine Interaktionsstunde durchgeführt. Dort werden soziale Kompetenzen, Konfliktfähigkeit und Demokratieverständnis mit den Kindern trainiert und weiterentwickelt. Dieser präventiv orientierte Ansatz hat wesentlich zur Entwicklung einer konstruktiven Konfliktkultur an der Schule geführt, wird vom Gesamtkollegium aktiv mitgetragen und von der Elternschaft unterstützt. mehr »
Mediationsangebot für SchülerInnen in den Pausen
Streit und Konflikte gibt es in jeder Schule. In der Johann-Hinrich-Wichern-Schule, Förderschule in Frankfurt, wurden Sie jedoch häufig so intensiv in den Unterricht getragen, dass man kaum zum Unterrichten kam. Die Idee der Pausenmediation sollte helfen, einen Ort zu finden, an dem konstruktive Konfliktklärung ihren Raum finden sollte. mehr »
Schülerrat und Schülervollversammlung als Meilensteine auf dem Weg zum Schülerforum
In der Salzmannschule, einer Förderschule für lernbehinderte Schüler/-innen in Magdeburg, leiten und gestalten die Schülerratsmitglieder die bisher vom Lehrpersonal stark gesteuerte Arbeit des Schülerrates nun zunehmend selbst. Dies gelang mit Hilfe von Fortbildungen mit qualifizierten Schülerratstrainern und durch das Prinzip "Schüler lernen von Schülern". Das Zwischenziel, eine gut funktionierende Schülervollversammlung, wurde bereits erreicht und die Anstrengungen zielen darauf, ein Schülerforum zu entwickeln, das qualitativ auf einer höheren Stufe agiert als die Schülervollversammlung. mehr »
Soziales Lernen als Unterrichtsfach im Rahmen eines präventiven Gesamtkonzeptes
An der Gutenbergschule in Darmstadt ist 2001 ein Unterrichtsfach "Soziales Lernen - SoLe" eingeführt worden. Es ist Bestandteil eines Präventionsansatzes an unserer Schule. Mittlerweile (2006) wird das Fach zum einen in den Klassenstufen 5 bis 7 unterrichtet und zum anderen mit bereits bestehenden Konzepte sozialen Lernens zu einem Gesamtkonzept "Vom Sozialen Lernen zum Sozialen Handeln" weiter entwickelt werden. mehr »
Streitschlichterprogramm für Grundschulen
Die Volksschule Aichach-Nord hat 1999 ein Streitschlichterprogramm speziell für Grundschulen entwickelt. Dahinter stand die Überzeugung, dass soziales Verhalten gelernt werden muss. Die Kinder sollten lernen, alltägliche, für Grundschulkinder typische Konfliktsituationen vor allem auf dem Pausenhof selbst zu regeln. Heute sind tagtäglich mehrere Schülerinnen und Schüler der 4. Klasse im Einsatz. Bei aktuellen Konflikten helfen sie ihren Mitschülern, eine für beide Konfliktparteien zufrieden stellende Lösungen zu finden. Die Lösungserarbeitung erfolgt über einen mehrschrittigen Prozess, den die Schüler zuvor in einem ca. 30-stündigen Kurs erlernt haben. Der Kurs wird in einer... mehr »
Training zur Gruppenarbeitsfähigkeit
An der Gesamtschule Hagen-Haspe ist ein Entwicklungsschwerpunkt des Schulprogramms der Erweiterung der Lernkompetenzen der Schülerinnen und Schüler gewidmet. Angeregt durch die Ansätze von Gene Stanford und Heinz Klippert wurde an der Schule ein eigenes Konzept für ein systematisches Training von Gruppenarbeitstechniken und Gruppenarbeitsfähigkeit entwickelt. Im Mittelpunkt steht die Verbesserung der Kommunikationsfähigkeit und der Teamfähigkeit der Schüler. Beim Training zur Gruppenarbeitsfähigkeit wird die Entwicklung grundlegender Haltungen und Einstellungen für gelingende, produktive Gruppenarbeit gefördert. Das Training richtet sich an alle Klassen des 6. Jahrgangs. Es findet über einen mehrwöchigen Schuljahresabschnitt einmal wöchentlich einstündig statt. Einer von fünf Bausteinen... mehr »
Verantwortungsübernahme von Grundschülern in der Gemeinde
Die Kleine Grundschule Dippmannsdorf entwickelt und fördert mit Hilfe externer Kooperationspartner soziales und ehrenamtliches Engagement bei Schülerinnen und Schülern. Dabei sind reale Probleme der Heimatgemeinden der Schüler/innen Ausgangspunkte, die dann im Unterricht und in Projektarbeit eine Rolle spielen. Dieser Praxisbaustein gibt einen Einblick in die Realisierung entsprechender Lernfelder. mehr »